Streit um Anwaltskosten
Schlagabtausch zwischen FPÖ und DAÖ geht weiter

Auf Straches "Gastauftritt" beim DAÖ-Neujahrstreffen folgte ein verbaler Schlagabtausch zwischen Funktionären der DAÖ und FPÖ.
  • Auf Straches "Gastauftritt" beim DAÖ-Neujahrstreffen folgte ein verbaler Schlagabtausch zwischen Funktionären der DAÖ und FPÖ.
  • Foto: RMA/Markus Spitzauer
  • hochgeladen von Julia Schmidbaur

Nachdem die Wiener FPÖ überlegt, den ehemaligen Klubobmann Heinz Christian Strache auf 500.000 Euro zu klagen, meldet sich "Die Allianz für Österreich" (DAÖ) zu Wort.

ÖSTERREICH. Laut "Krone" fordert die Wiener Landesgruppe, die im Zusammenhang mit der Ibiza-Affäre bezahlten Anwaltskosten in der Höhe von 500.000 Euro zurückzufordern. Am Dienstang meldete sich DAÖ-Klubchef Karl Baron zu Wort und sprach von einer "Nebelgranate". Die FPÖ versuche ihren ehemaligen Parteiobmann Strache mit der Rückforderung von angeblichen Anwaltskosten in der Höhe von 500.000 Euro "weiter zu beschädigen", erklärte Baron in einer Aussendung. Er fordere den FPÖ-Wien-Chef Dominik Nepp auf, diese "Unwahrheiten" öffentlich klarzustellen und "sich nicht länger vor den Karren der Herren Hofer und Kickl spannen zu lassen“, so Baron. 

Stumpf ätzt gegen "DAÖ-Parallelwelt“

Der Wiener FPÖ-Landesparteisekretär Michael Stumpf reagierte am Mittwoch auf die Aussagen Barons per Aussendung: „Der heutige DAÖler Kops war bei der Vorstandssitzung, bei der die Bedingungen für die Übernahme- bzw. Rückzahlungsbedingungen der Anwaltskosten beschlossen wurden, selbst anwesend und hat dem auch zugestimmt", so Stumpf.  Wenn es bei DAÖ Gedächtnislücken zu füllen gebe, helfe man gerne dabei auf die Sprünge, sagte Stumpf weiter.

Nachdem Auftreten Straches beim Neujahrsempfang der „Die Allianz für Österreich“ am vergangenen Donnerstag holte FPÖ-Wien Chef Dominik Nepp zuvor zum Gegenschlag aus. Strache lebe in einer Parallelwelt, verlautbarte Nepp am Freitag in einer internen Mitteilung an die blauen Funktionäre. "Er verachtet frühere Freunde, Wegbegleiter, Funktionäre, Mitglieder", erklärte Nepp.

Strache und Norbert Hofer lieferten sich indes nach der Burgenlandwahl einen Schlagabtausch auf Twitter. Der frühere FPÖ-Chef gab seinem Nachfolger Hofer die Schuld an der Wahlschlappe. Unter Hofers Führung nehme die FPÖ " Kurs in Richtung Irrelevanz". "Was geht zuerst aus? Die Wähler oder die Ausreden?", schrieb Strache. Hofer konterte wenig später mit einem Bild aus dem Ibiza-Video und den Worten: "Besten Dank....".

Heinz-Christian Strache bestreitet, dass die FPÖ im Zuge der Ibiza-Affäre für Anwaltskosten in der Höhe von 500.000 Euro aufgekommen sei. „Es gibt nichts, was die FPÖ zurückfordern könnte“, hieß es in einem Statement von Straches Anwalt, das dieser auf seiner Facebook-Seite online stellte.

Nepp: "Strache lebt in Parallelwelt"
Strache lässt DAÖ-Kandidatur offen
Autor:

Julia Schmidbaur aus Wieden

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