Tempo 30: Was in Zukunft geplant ist

B. Neuroth ist bis auf wenige Ausnahmen zufrieden mit den 30er-Zonen.
  • B. Neuroth ist bis auf wenige Ausnahmen zufrieden mit den 30er-Zonen.
  • Foto: Wolff
  • hochgeladen von Silke Mitteregger

Um die Verkehrssicherheit in Wien weiter zu erhöhen, will die rot-grüne Koalition Optionen für Tempo-30-Zonen prüfen. Die bz hat nachrecherchiert, was das für den Bezirk bedeuten könnte.

(bar/sm). Mehr Ruhe, mehr Sicherheit oder eine Schikane für Autofahrer: Die Einrichtung von Tempo-30-Zonen ist für den Bezirk immer ein heikles Thema.

Sicherheit erhöhen
In dem Koalitionsübereinkommen hat sich die Stadtregierung auf eine Überprüfung der Möglichkeiten zum Ausbau von 30er-Zonen geeinigt: „Grundsätzlich dienen diese der Erhöhung der Verkehrssicherheit und der Lebensqualität, der Schweregrad der Verletzungen sinkt bei geringerer Geschwindigkeit deutlich“, argumentiert Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne).

Die Wieden hat schon in der Vergangenheit fast flächendeckend eine 30er-Zone eingeführt. BV-Stellvertreterin Barbara Neuroth (Grüne) würde sich dort eine 30er-Zone wünschen, wo der 13A fährt. Dafür müssten allerdings auch die Wiener Linien mit einverstanden sein. Auf den Hauptverkehrsstraßen (Wiedner Hauptstraße, Favoritenstraße, Prinz-Eugen-Straße) könnte sie sich die Tempobeschränkung zumindest punktuell oder nachts vorstellen.

BV Leo Plasch ist mit der Situation grundsätzlich zufrieden und stellt klar, dass er in keinem Fall Maßnahmen setzen würde, ohne die Bevölkerung zu befragen.
Experten sehen ebenfalls eine Erhöhung der Verkehrssicherheit: „Eine unserer Studien zeigt, dass österreich­weit Tempolimit 30 statt 50 im Ortsgebiet die Zahl der tödlichen Unfälle um etwa ein Viertel verringern würde“, argumentiert Christian Gratzer vom Verkehrsclub Österreich (VCÖ).
Martin Hoffer, Jurist des ÖAMTC, sieht dies zurückhaltender: „Da in den 30er-Zonen derzeit automatisch die Vorrangschilder abgenommen werden, steigert man das Risiko für Unfälle mit Blechschaden.“ Der Experte warnt vor einer zu emotionalen Debatte: „Dabei handelt es sich um eine Glaubensdiskussion. Das Für und Wider ist individuell abzuwägen.“

Autor:

Silke Mitteregger aus Wieden

following

Du möchtest diesem Profil folgen?

Verpasse nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melde Dich an, um neuen Inhalten von Profilen und Bezirken in Deinem persönlichen Feed zu folgen.

Folgen Sie diesem Profil als Erste/r

Regionaut werden!

Du willst eigene Beiträge veröffentlichen?
Werde Regionaut!

Regionaut werden!



Kommentare

online discussion

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung einbetten

Abbrechen
add_content

Du möchtest selbst beitragen?

Melde Dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.