Test "Mario & Luigi:Brothership"
Auf Kreuzfahrt zu den Driftinseln
- Mario & Luigi: Brothership ist ein Abenteuer, das sowohl der jüngeren als auch der älteren Generation humorvollen und niedlichen Spielspaß bietet.
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Im neuesten Abenteuer der beiden Klempner-Brüder Mario und Luigi, Mario & Luigi: Brothership sind sie erneut gefordert: Nachdem die Welt Konektania förmlich auseinandergebrochen ist, macht sich das sympathische Duo an die Aufgabe, Konektania wieder zu komplettieren. Ob das Spaß macht, klären wir in diesem Test.
Richtig ruhig wird es bei Mario und Luigi nie. Nicht, dass das den beiden Brüdern, in deren Adern Abenteuerblut fließt, etwas ausmachen würde. Als Mario durch einen mysteriösen Wirbel von seinem Bruder Luigi getrennt wird, folgt er diesem sofort und strandet in einer zunächst fremden Welt. Zum Glück findet er seinen Bruder Luigi und macht auf Kapitarbora Bekanntschaft mit Connetta, einer Nachfahrin der Wattaniker.
Diese erzählt den beiden, dass Kapitarboras mächtiger Uni-Baum, der die Welt Konektania zusammengehalten hat, zerstört wurde. Mit diesem versiegte auch die Konektar-Energie, die aus den riesigen Leuchttürmen floß. Als Folge davon brach die Welt in viele kleine Inseln auseinander, die seitdem als Drift-Inseln auf dem Meer einsam treiben. Connetta beauftragt die Brüder damit, die Driftinseln wieder an Kapitarbora anzubinden. Dazu müssen Mario und Luigi die Leuchttürme jeder Insel aufsuchen und deren Stecker ziehen um die jeweilige Insel mit Kapitarbora und dem Uni-Baum zu verbinden.
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Und so verschlägt es uns gleich zu Beginn auf unsere erste Insel namens Schwankum. Die drolligen Bewohnerinnen und Bewohner haben ein ausgeprägtes Faible für Steine aller Arten und Größen, die sich als Steinskulpturen auf der ganzen Insel wiederfinden. Während wir uns mit den Inselbewohnerinnen und -bewohnern unterhalten, mehr über sie selbst und ihre Interessen und Wünsche erfahren, finden sich auf Schwankum auch Händler, die uns mit den einen oder anderen Goodies ausrüsten, sofern wir das nötige "Kleingeld" dazu haben. Hier treffen wir auch auf eine weitere Figur namens Hammaria, die uns darum bittet, ihre verschollenen Kinder zu finden. Im Gegenzug verspricht sie uns eine im Kampf wichtige Waffenaktion, die die Kampfeskraft der Brüder erhöht.
Kurs auf die nächste Strömung
Um im Verlauf des Spiels weitere Inseln zu finden, müssen wir uns der Strömung auf der Karte bedienen. Sobald wir auf eine Strömung treten, warten wir, bis sich die Insel im Sichtfeld befindet, und schießen uns mit der Kanone auf die Driftinsel. Im Verlauf des Spieles kann man die Strömungen auch mit einem Turbomodus ansteuern, um deutlich rascher neue Inseln zu entdecken. Jede der sechs Driftinseln ist einzigartig, so wie ihre Bewohnerinnen und Bewohner auch, die mit der einen oder anderen Quest auf uns warten.
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Haben wir es geschafft, zum Leuchtturm durchzudringen und die Insel wieder an Kapitarbora zu binden, erhalten wir eine Schnellreise via Röhre zur Insel. Dadurch können wir auch später noch einmal zu der Insel zurückkehren, um die eine oder andere Aufgabe der Inselbewohnerinnen und -bewohner zu erfüllen.
Team-Power im Kampf
Beim Erkunden der Insel stoßen wir immer wieder auf Gegner wie die Knombas, die uns zum rundenbasierten Kampf auffordern. Wir werden dazu in eine Kampfarena teleportiert. Über den Köpfen von Mario und Luigi werden dabei Aktionen eingeblendet, die sie nutzen können, wenn sie an der Reihe sind. Das können einzelne Aktionen wie Springen oder das Schlagen mit einem Hammer sein, oder Brüderaktionen, die gemeinsam ausgeführt werden und viel mehr Schaden den Gegner zufügen. Im weiteren Verlauf des Spiels werden immer mehr Kampftechniken freigeschaltet, die es Mario und Luigi ermöglichen, auch schwerere Gegner zu besiegen. Gewinnt man die Runde, so steigen die Werte der Brüder und damit auch deren Level und Werte in verschiedensten Bereichen.
Kniffliger wird es bei Bosskämpfen: Hier ist Köpfchen gefragt, um diese zu besiegen und die richtigen Angriffsaktionen zu verwenden. Denn verlieren Mario und Luigi in einem Kampf ihr Leben, muss man vom Speicherpunkt aus neu beginnen. Sollte es jedoch auch nach einer Vielzahl von Versuchen nicht gelingen, als Sieger hervorzugehen, bietet das Spiel auch die Möglichkeit, einen Kampf in leichterer Form zu bestreiten. Im Laufe des Spiels erhält das Duo noch Brüderaktionen, die ihnen Spezialfähigkeiten erlauben, um Hindernisse zu überwinden oder zu beseitigen. Eine dieser Brüderaktionen ist das Kreisel-UFO, mit dem Abgründe überflogen werden können.
Mit Köpfchen zur Lösung
Hin und wieder muss Hirnschmalz eingesetzt werden, wenn ein Weg unzugänglich ist oder eine Herausforderung gemeistert werden muss. Während Mario der Pragmatiker ist, nutzt Luigi seine grauen Zellen, um mit einer Idee die Lösung für ein Problem zu finden. Das ist charmant gemacht und bereichert das Spiel um eine weitere Facette.
Je weiter wir im Spiel voranschreiten, desto mehr erfahren wir über die Welt Konektania und über den im Hintergrund perfide agierenden Feind, der heimlich den Untergang der Welt plant. Aber wie wir Mario & Luigi kennen, nehmen sie diese Herausforderung nur allzu gerne an.
FAZIT:
Mario & Luigi: Brothership ist anders, macht aber gerade aus diesem Grund sehr, sehr viel Spaß. Die einzelnen Inseln unterscheiden sich deutlich voneinander, bieten vieles zu entdecken und verlangen vom Spieler auch Köpfchen, um Rätsel zu lösen. Auch kann man mit den Bewohnerinnen und Bewohnern der einzelnen Inseln sprechen und so zahlreiche kleine Aufträge annehmen, die Belohnungen abwerfen. Diese kann man auf die Brüder anwenden oder bei Händlern verkaufen.
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Wie bei einem Rollenspiel üblich, lässt sich die Ausrüstung von Mario & Luigi verbessern. So sorgen bessere Hosen, Handschuhe oder Hämmer dafür, dass schwerere Gegner schneller zu besiegen sind. Nintendo hat Mario & Luigi: Brothership leichte Rollenspielelemente verliehen, die einfach und übersichtlich gehalten sind. Auf Mikromanagement wird verzichtet, denn der Spielspaß soll stets im Vordergrund stehen, und alle Altersgruppen sollen sich schnell und unkompliziert im Spiel zurechtfinden. Die Cel-Shading-Optik, die in Mario & Luigi: Brothership zur Anwendung kommt, gefällt und weicht nicht allzu sehr von der Optik der anderen Mario-Spiele ab.
Mario und Luigi als Rollenspiel im Miniaturformat – das macht wirklich Spaß und langweilt zu keiner Zeit. Die Aufträge sind kurzweilig, und die Dialoge, die sich dabei ergeben, sind oft zum Lachen komisch. Gerade aus diesem Grund sollten alle, die die Brüder in einer etwas anderen Umgebung mit einem anderen Spielprinzip kennenlernen möchten, nicht zögern, Mario & Luigi: Brothership anzutesten. Kurzweiligkeit ist für Groß und Klein garantiert.
MeinBezirk hat "Mario & Luigi:Brothership" von Nintendo zum Testen erhalten. Der Hersteller hatte keinen Einfluss auf den Testbericht, und es bestand keine Verpflichtung zur Veröffentlichung.
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