Online-Tickets und Abstandsregeln
Die Freibäder wären bereit für den Saisonstart

Bis zu 30.000 Menschen können in normalen Jahren täglich im Gänsehäufel baden. Im vergangenen Sommer waren nur 13.075 | Foto: Arnold Burghardt
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  • Bis zu 30.000 Menschen können in normalen Jahren täglich im Gänsehäufel baden. Im vergangenen Sommer waren nur 13.075
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Das Wetter ist trüb und der Lockdown hart – trotzdem freut man sich als gelernte Wienerin darauf, dass schon bald die Freibäder aufsperren. Die gute Nachricht: Die günstigen Tarife bleiben.

WIEN. Wenn die Fernreisen wegfallen, werden die Bademöglichkeiten in der Stadt umso wichtiger. So war es im vergangenen Sommer, und dank Ticket-Vorverkauf, Bäderampel und Hygienevorschriften konnte die Zeit zwischen erster und zweiter Corona-Welle angenehm und sicher im Bad verbracht werden.

Aber wie ist es heuer? Anfang Mai ist traditionell der Saisonstart für die Wiener Freibäder, und auf dieses Datum bereitete man sich auch heuer vor – auch wenn auf die tatsächliche Öffnung nun doch noch ein wenig gewartet werden muss.

Grundreinigung und Blitzreinigung

Derzeit arbeitet das Hallenbad-Personal an der Vorbereitung der zehn städtischen Frei- und Strandbäder, des Außenbereichs der sieben Kombibäder sowie der Familienbäder. Vor dem Start gibt es dann noch eine letzte Blitzreinigung.

"Derzeit wird auf Hochtouren daran gearbeitet, dass die Wiener Bäder zum üblichen Termin aufsperren können. Nun heißt es abwarten, bis die Situation es zulässt, damit allen Menschen in Wien wieder der sommerliche Badespaß ermöglicht werden kann", sagt Stadtrat Wiederkehr. 

Günstige Tickets bleiben

Erhalten bleibt der "1-2-3-Tarif", der im Vorjahr eingeführt wurde: Erwachsene zahlen 3 Euro am Tag; Jugendliche (15-18), Senioren ab 63 zahlen 2 Euro für die Tageskarte und Kinder zwischen 7 und 14 Jahren einen Euro. Kinder unter 6 Jahren dürfen gratis ins Bad. Dafür gibt es keine Saisonkarten, weil damit ein Zugang wegen der geringeren Besucherzahl nicht garantiert werden kann.

Tickets gibt es heuer auch online

Wie im Vorjahr gilt: Es darf nur eine bestimmte Anzahl an Gästen das Bad betreten, sodass die Abstandsregeln eingehalten werden können. Für die Schwimmbecken gibt es dann noch einmal eine eigene Höchstzahl. Außerdem gilt Maskenpflicht in Innenräumen. Im Vorjahr wurden durch die Abstandsregeln die Kapazitäten auf etwa ein Drittel verringert. Ob es heuer noch strenger wird, ist nicht sicher: Eine entsprechende Regelung vom Bund steht noch aus.

Ob ein Bad sich der maximal erlaubten Besucherzahl nähert, kann man, wenn einmal geöffnet ist, wie im Vorjahr im Internet bei der Bäderampel ablesen. So werden unnötige Trips zu bereits vollen Bädern vermieden. Neu ist hingegen: Tickets kann man erstmals auch online erwerben, allerdings nur für den gleichen Tag. An der Badekasse gilt: Eintrittskarten können höchstens drei Tage im Vorhinein gekauft werden.

Im Strandbad Alte Donau entsteht gerade ein neuer Badesteg. | Foto: MA 44
  • Im Strandbad Alte Donau entsteht gerade ein neuer Badesteg.
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Neuer Steg im Strandbad Alte Donau

Die Zeit vor der Bädereröffnung wird im Strandbad Alte Donau für den Bau eines neuen Stegs genützt. Die Arbeiten sind im Zeitplan, damit die Fertigstellung im Juni gewährleistet ist. Der Steg wird 60 Meter lang sein, ein Pavillon als Schattenspender ist ebenfalls geplant.

Bis zu 30.000 Menschen können in normalen Jahren täglich im Gänsehäufel baden. Im vergangenen Sommer waren nur 13.075 | Foto: Arnold Burghardt
Im Strandbad Alte Donau entsteht gerade ein neuer Badesteg. | Foto: MA 44
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