Achtersee besonders betroffen
Hitze besiegelt Sterben der Wiener Neustädter Baggerseen
- Der Föhrensee ist einer der drei Baggerseen, die "im Sterben" liegen.
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Wiener Neustadts Seen sind halb voll oder halb leer - die Anrainer sehen dies unterschiedlich.
WIENER NEUSTADT. Achtersee, Anemonensee und Föhrensee - in den 1970er-Jahren entstanden durch großflächigen Schotterabbau.
- Der Anemonensee.
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Jahrzehntelang war der Achtersee für das "einfache Volk", der Anemonensee für die Siedlungsbewohner und eben der Föhrensee für Grundstückspächter das Naherholungsgebiet Wiener Neustadts. Aber seit mehreren Jahren geht es bergab - mit dem Wasserpegel, mit der Infrastruktur und mit der Moral.
"Bleiben wachsam"
Trotzen einige "Föhrenseeler" noch mit Optimismus dem immer mehr verlandeten Gewässer ("Zum Schwimmen reicht es noch", "wir machen das Beste draus"), so werden die Mieterbeschwerden am Anemonensee immer lauter ("keiner kümmert sich um die Anlage", "Fremde verrichten ihre Notdurft im ohnehin schon so seichten Wasser") und dem Achtersee geht die Luft für die Fische aus. Hier heißt es seitens der Stadt: "Das Gewässer ist unter Beobachtung von 'Grünraum' und Fischereiverein. Wir bleiben wachsam."
- Ekelhaft: Die Algen am Achtersee.
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Noch droht keine Gefahr beim Baden, aber Zäune verhindern den Zugang an vielen Stellen. Ekel vor den Algen hindert ohnehin die meisten Menschen am Eintauchen.
Doch eines ist sicher: Diese Baggerseen haben so gut wie keine Zukunft mehr.
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