25.07.2017, 08:03 Uhr

Halbzeitbilanz: Die Top-Projekte der Gemeinden

Auszeichnung für Waldegger Begegnungszone: BM Andrä Rupprechter, BM Sophie Karmasin, Ing. Gerhard Nestler, GR Benedikt Pössl, Architekt Di Wolfgang Weidinger, GR Peter Hirnthaler, GfGR Michael Zehetner sen., GfGR Manuela Stundner, Bgm. Michael Zehetner und GR Katharina Trettler

Seit den letzten Gemeinderatswahlen sind zweieinhalb Jahre vergangen. Grund genug, eine Halbzeitbilanz zu ziehen.

WIESMATH/MATZENDORF/WALDEGG. Am 25. Jänner 2015 wählten fast alle Gemeinden Niederösterreichs ihren Gemeinderat. Im Wahlkampf gab es viele Versprechen. Die Bezirksblätter machen zur Halbzeit der Wahlperiode einen Check: Was wurde in den Gemeinden im Bezirk Wiener Neustadt umgesetzt, welche Projekte stehen noch an?
Und die Bilanz im Bezirk kann sich sehen lassen. Ausgezeichnete Arbeit leistete die Gemeinde Waldegg. Ihre Begegnungszone holte sich den zweiten Platz des Gemeindepreises 2016 "Kinderfreundliche Verkehrsplanung". Die Begegnungszone zwischen der Landesberufsschule Waldegg und dem "Senioren Aktiv - Wohlfühlen in Waldegg" mit Eingliederung des Heinrich Wohlmuthparks soll den Verkehr verlangsamen und die Rücksichtnahme auf andere Verkehrsteilnehmer erhöhen.

Zweckgemäß und modern
In Rekordzeit stampfte die Gemeinde Matzendorf-Hölles ihr Gemeindezentrum aus dem Boden. In nicht einmal zwei Jahren entstand ein modernes Gemeindezentrum.
"Es ist uns gelungen, ein echtes Ortszentrum zu schaffen. Ein modernes Gemeindeamt mit einem tollen Veranstaltungssaal, Arztpraxen, Bankstelle mit Bankomat, Café, Reformhaus, genügend Parkflächen im und um das Gebäude, sowie ein großer Dorfplatz. So wird der Ortskern ein echter Platz der Begegnung und Kommunikation", schwärmt Matzendorfs Bürgermeister Johann Grund. Kostenpunkt: 1,7 Millionen Euro, 300.000 Euro Förderung von Seiten des Landes.
Mittendrin ist man derweil in Wiesmath. Das Blaulichtzentrum soll Ende 2018 fertig sein. Schon im September öffnet die Rot Kreuz-Dienststelle seine Pforten. Danach folgen der Bauhof und letzten Endes das neue Feuerwehrhaus. "Die derzeitigen Gebäude sind einfach nicht mehr zeitgemäß, sei es in Sachen Ausstattung, Größe als auch bei der Mannschaftsunterbringung, daher haben wir das Projekt Blaulicht aus der Taufe gehoben", erklärt Bürgermeister Erich Rasner. "Wir wollen, dass die Bevölkerung von dem Projekt profitiert und dadurch Vieles erleichtern. Es ist eine sinnvolle Investition", zeigt sich Rasner überzeugt.
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