Genanalyse-Kurs
Mehr Fremdgeher als Treue am Gymnasium Zwettl

Wer bin ich? Diese Frage stellten sich die Maturanten beim Genanalyse-Kurs, der interessante Ergebnisse zum Vorschein brachte.
  • Wer bin ich? Diese Frage stellten sich die Maturanten beim Genanalyse-Kurs, der interessante Ergebnisse zum Vorschein brachte.
  • Foto: Gymnasium Zwettl
  • hochgeladen von Katrin Pilz

ZWETTL. Auch dieses Jahr konnten die Maturanten des Zwettler Gymnasiums wieder unter der gewohnt lockeren, aber kompetenten Leitung von Molekularbiologe Reinhard Nestelbacher einiges über sich erfahren: Bin ich treu oder ein Fremdgeher? Wird aus dem fülligen Haupthaar eine Glatze? Gibt es Mongolen unter meinen Vorfahren? Ausdauer oder Kraft - welcher Muskeltyp bin ich?

Bis zum endgültigen Ergebnis des Tests dauerte es aber seine Zeit, mussten doch all die Schritte, die im Biologieunterricht in der Theorie vermittelt worden waren, praktisch umgesetzt werden. Es begann mit der Probennahme aus der Wangenschleimhaut und ging weiter mit der Isolierung der DNA und ihrer Vervielfältigung über die PCR (Polymerase-chain-reaction), bei der binnen einer knappen Stunde Millionen von Kopien der Erbsubstanz angefertigt werden. Nach weiteren komplizierten Arbeitsschritten erhielten die Schüler ihr persönliches Ergebnis durch Auswertung der Schmelzkurvenanalyse mittels Gensonden: „Wenn’s leuchtet, pickt’s, wenn nicht, dann nicht …“, so Reinhard Nestelbacher.

Hier die Ergebnisse

Die Testergebnisse überraschten alle. So gab es mehr Ausdauer- als Kraftsportler und mehr Fremdgeher als Treue. Außerdem fanden sich unter den Burschen künftige Glatzenträger und einige haben tatsächlich mongolische Vorfahren.
Einstimmiger Tenor: Zwei lange Tage, die den Einsatz und die Geduld wert waren!

Autor:

Katrin Pilz aus Krems

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