24.05.2016, 13:58 Uhr

Gert Christian - Der charmante Picasso der Breitenau

Im Jahre 1937 in St. Jakob begann die Geschichte des sympathischen Professors wo er von dem historischen Interesses seines Vaters geprägt zusammen mit zwei Brüdern groß wurde. Das Interesse an der Geschichte blieb, zur großen Leidenschaft wurde aber die Kunst, die ihn bis heute noch nicht aus den Armen lassen will. Durch sein großes Talent, Geschick und ein Qäntchen Glück führte es ihn schließlich an die Kunstakademie nach Graz. In mitten seines charmant chaotischen Ateliers berichtet er uns von seiner Zeit als Zeichenlehrer am BG/BRG Leibnitz, aus welcher wohl auch unter seinen Schülern der ein oder andere Meister hervorging wie Werner Reiterer. Im Laufe seiner Karriere veränderte sich sein Stil, Feder- und Kohlezeichnungen, Graphiken und Drucke bis Malerei immer mit einem kleinen Hang zum Abstrakten und Bizarren. Wobei er seinem Wunsch nach Gegenständlichkeit bis heute treu ist. "Man muss sehen, dass es,und wie es gewollt ist"
Schon damals und auch noch nach seiner Pensionierung 1997 wurde er immer wieder gern mit Spezialaufträgen betraut, die Weiterbildungen und Seminare für Künstler und Interessenten mit einschlossen. Auf den Schwingen seines künstlerischen Talents hat es ihn nicht nur in Österreich sondern in ganz Europa an den ein oder anderen interessanten Ort geführt bevor er 2007 in die Breitenau zurückkehrte. Trotz seiner großen Begabung ist der nun 79 jährige Historiker und Künstler auf dem Boden geblieben. Zwar organisierte er schon an die 120 Ausstellungen seiner Werke, darunter Malerei, Lithographien, Druckgraphiken sowie Holz- und Linolschnitte, nach dem großen Rampenlicht hat er jedoch nie richtig Ausschau gehalten. Bis heute scheinen seine Inspirationsquellen unerschöpflich während er sich zu Kärntner Liedern ein wenig im Spiel der Farben verliert.
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