12.05.2016, 10:01 Uhr

Jäger bitten um tierfreundliches Verhalten

(Foto: bilderbox.com)
Wiesen und Wälder sind jetzt eine große Kinderstube, aber auch die Erholung Suchenden und Freizeitsportler drängen verstärkt hinaus ins Grüne. Dabei wird die Natur oft übermäßig strapaziert, zwangsläufig steigen auch die Beeinträchtigungen für die frei lebende Tierwelt.
Das dichte Wege- und Straßennetz ermöglicht ja ohne Anstrengung den Zugang in die entlegensten Gebiete und damit oft in die letzten Rückzugsgebiete der Wildtiere. Gerade jetzt - zur Zeit der kleinen Rehkitze und Junghasen - kann menschliche Gedankenlosigkeit für Tierbabys und Jungtiere schwerwiegende Folgen haben. Wenn z.B. die Rehkitze durch Störungen des Menschen nicht von ihrer Mutter gesäugt werden können, werden sie in ihrer gesunden Entwicklung behindert. Folgenschwer kann es sich auswirken, wenn ein vermeintlich verwaist in der Wiese gefundenes Rehbaby gestreichelt wird. Hier besteht die Gefahr, dass das Kitz wegen des menschlichen Geruchs an seinem Haarkleid von der Muttergeiß nicht mehr angenommen wird und verhungern muss.
Um die Tiere vor vermeidbaren Störungen zu bewahren, werden alle Erholung Suchenden um wildtierfreundliches Verhalten gebeten.
Beispielsweise: auf den Wegen zu bleiben; Hunde an die Leine zu nehmen; Vögel nicht bei der Aufzucht zu stören (etwa durch Fotografieren); Rehkitzen und anderen Jungtieren weiträumig auszuweichen; keinen Abfall in der Natur zurückzulassen.
Allein durch diese Rücksichtnahme kann jeder Einzelne einen wertvollen Beitrag zum Schutz und zur Erhaltung der Tierwelt leisten.
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