20.06.2016, 11:51 Uhr

Weltpremiere in Kapfenberg

Kurz vor der Premiere: Manuel Klemmer, Alfred Ninaus, Carina Klemmer, Marco Klemmer und Bgm. Manfred Wegscheider. (v.l.) (Foto: Franz Trieb)

"Zum Himmel wir marschieren" nach einer Buchvorlage von Carina Klemmer Theny.

Regisseur und Produzent Alfred Ninaus und Tochter Stefanie (Drehbuch) schufen mit dem Dokumentarfilm "Zum Himmel wir marschieren" ein beeindruckendes Mahnmal. Die Filmpremiere fand vor einigen Tagen mit zwei Vorführungen im vollbesetzten Spielraum Kapfenberg statt.
Der Film, nach einer Buchvorlage von Carina Klemmer-Theny (Carinaverlag), erzählt von der gemeinsamen Zeit der beiden Freunde Olt. Leopold Guggenberger und Kriegsfotograf Franz Pachleitner an der Russlandfront und am Isonzo 1915 bis 1918.
Alfred Ninaus ist es großartig gelungen, die neu gedrehten Sequenzen in die historischen Filmaufnahmen zu integrieren, sodass man fast keinen zeitlichen Unterschied erkennen kann. Die beiden Protagonisten Guggenberger und Pachleitner werden im Film von den Söhnen der Autorin, Manuel und Marco Klemmer, gespielt.

Der Ton macht die Musik
Ein weiteres Highlight stellt die Filmmusik dar. Komponist Gerd Schuller versetzt den Zuseher mit der eigens geschaffenen und vom Orchester der Kunstuniversität Graz gespielten Komposition in die gewollte Stimmung. Diese Stimmung wurde nur noch verstärkt durch die Stimme aus dem Off von Franz Robert Wagner, dem ORF-Sprecher, der auch für "Universum" verantwortlich zeichnet. Der Film zeigt zwei Enzelschicksale als Momentum des großen Krieges, Zeugnisse von unschätzbarem Wert und verdient mit Sicherheit das Prädikat wertvoll. (Zu sehen in ORF III im Herbst)
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