10.08.2016, 13:04 Uhr

Fortbestand der O.St. Feinguß gesichert

In einer Sanierungsplantagsatzung am Landesgericht Leoben hat die Mehrheit der Gläubiger den vorgeschlagenen Sanierungsplan der Firma O.St. Feingußgesellschaft m.b.H aus Kapfenberg angenommen. Dieser sieht eine Barquote in der Höhe von 20 Prozent binnen 14 Tagen nach Rechtskraft der gerichtlichen Bestätigung des Sanierungsplanes vor, berichtet Gerhard M. Weinhofer vom Österreichischen Verband Creditreform.

Damit sind über 72 Arbeitsplätze gesichert. Insgesamt wurden zirka 250 Forderungen in der Höhe von rund 7,7 Millionen Euro angemeldet, wovon 5,4 Millionen Euro anerkannt wurden.

Im Rahmen des Verfahrens wurde ein Sachverständiger beigezogen. Die vorliegenden Zahlen des Sachverständigen decken sich im Wesentlichen auch mit den Ausführungen und Wahrnehmungen des Insolvenzverwalters, der ebenfalls eine positive Unternehmensfortführung feststellte und auch dahingehend berichtete, dass es dem Unternehmen aus eigenem möglich sein wird, auch in den nächsten Monaten eine positive Unternehmensfortführung zu bewerkstelligen.

Die Unternehmenstätigkeit umfasst die Herstellung von Feingießerei Produkten, wobei die Schuldnerin die einzige Feingießerei in Österreich ist. An Werkstoffen werden hochwertige Stähle und Nicht-Eisen-Legierungen zur Produktion von Teilen mit komplexen Formungen verwendet. Produziert werden Prototypen und Kleinserien. Das Marktsegment umfasst die Bereiche Automotive/Rennsport, Luftfahrt, Wehrtechnik, Medizintechnik u.a.
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