06.08.2016, 18:01 Uhr

SenCura-Maibaum in Stainz wurde feierlich gefällt

Animateur Gerhard Wippel und Heimbewohner Raimund Koller zeigten vor, wie es geht
Stainz: SeneCura |

Vorstellung der neuen Heimleiterin Petra Theißl.

Dem Maibaum wurden seit jeher mystische Fähigkeiten zugeschrieben. Da ist es nur logisch, auch das Umschneiden als Anlass für ein fröhliches Fest zu nehmen. Wie im SeneCura-Seniorenhaus Stainz, das seine Bewohner am vergangenen Donnerstag zu einem gemütlichen Beisammensitzen einlud.
Bevor es tatsächlich an das Umschneiden ging, durfte Heimbewohner Raimund Koller vorzeigen, wie es geht. Mit einer originalen Zugsäge versetzte er gemeinsam mit Animator Gerhard Wippel dem Baum einen ersten Schnitt. Ebenso an die Arbeit musste die neue Heimleiterin: Petra Theißl machte im Gebrauch der Säge eine gute Figur. In ihrer Antrittsrede gab sie der Freude Ausdruck, wieder in Stainz sein zu können. „Die Türen und Ohren sind immer offen“, lud sie die Bewohner ein, ihre persönlichen Wünsche nicht hinter dem Berg zu halten. Für Karin Kaltenegger war es der letzte Arbeitstag in Stainz. „Ich weiß Sie in guten Händen“, bedankte sie sich für die gute Zusammenarbeit.
Umschneiden ohne Sinnspruch, das geht nicht, dachte sich Gerhard Wippel und las aus seinem Manuskript. „Dem schon etwas dürren Baum ein letztes Hurra, der hier steht vor dem Haus SeneCuraaa“, reimte er, bevor die echten Umschneider Andreas Jakob, Richard Lesky und Andreas Scheer mit ihrer Motorsäge an der Reihe waren. Mit gekonntem Einschnitt ließen sie die zwischenzeitlich nadellose Fichte exakt auf den vorgegebenen Platz fallen. Das war das Signal für Johann Fabian, der mit seiner Steirischen Harmonika durch den Nachmittag begleitete. Kaffee und Kuchen rutschten da gleich viel leichter hinunter.
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