24.03.2016, 09:24 Uhr

Kitzeck: Schmuckstück für neue Räumlichkeiten

Keltenschmied Ewald Stani und Bgm. Ursula Malli vor dem symbolträchtigen Vinoptikum, das die Geschichte des Weinbauortes widerspiegelt.

Metallkünstler Ewald Stani hat für die neuen Repräsentations- und Verkostungsräumlichkeiten im Steirischen Weinbaumuseum in Kitzeck im Sausal ein symbolhaftes Werk geschaffen.

Die Gemeinde Kitzeck im Sausal hat unter Regie von Bgm. Ursula Malli im Steirischen Weinbaumuseum stilvolle und vielfach nutzbare Repräsentations- und Verkostungsräumlichkeiten geschaffen.

Lange Weinbaugeschichte

Der hoch über dem Sulmtal und Sausal thronende traditionsreiche Weinbauort Kitzeck im Sausal ist der wohl bekannteste und geschichtsträchtigste Weinberg in der gesamten Südsteiermark. Dort haben bereits Kelten und Römer Wein gekeltert und Rebstöcke zu fruchtbaren Weinstöcken veredelt.
Keltenschmied und Metallkünstler Ewald Stani aus Gauitsch schmiedet seit Jahrzehnten in der keltischen Tradition der Ahnen symbolträchtige Kulturgüter von bleibendem Wert. Das aktuellste Metallkunstwerk, das in der Gauitscher Keltenschmiede entstand, ist das „Vinoptikum“ für das Steirische Weinbaumuseum der Gemeinde Kitzeck im Sausal, das künftig für eine Bereicherung von Museum und Weinbauort sorgen wird.

Spiegelbild der Geschichte

„Mein `Vinoptikum` spannt einen symbolhaften, geschichtlichen und bildhaften Bogen von der Vergangenheit bis hin zur Gegenwart. Ich verstehe dieses dauerhafte Werk vor allem als eine künstlerische Symphonie aus metallischer Lyrik und in Schmiedeeisen, Kupfer und Bronze ausgeführte bildnerische Darstellung. Das metallische und geschmiedete Bildnis zeigt die wehrhafte, dem heiligen Rochus geweihte Pfarrkirche von Kitzeck im Sausal. Die Ausführung des Kirchendaches in Kupfer und Blech soll die besondere Dauerhaftigkeit des Bauwerkes und des weithin sichtbaren Symbols des katholischen Glaubens zum Ausdruck bringen, das es gilt, für lange Epochen zu schützen und zu erhalten.
Die symbolträchtigen Weinhügel im profanen Bereich, die für die lange Kitzecker Weinbautradition stehen, und der Kalvarienberg mit den drei Kreuzen im sakralen Bereich, sind in Bronze ausgeführt. Das Gesamtwerk ruht auf einem optisch angedeuteten Kitzecker Fels. Bei weiterer Betrachtung fällt der Blick nach unten auf das bekannte Kitzecker Gemeindewappen mit Klapotetz und Weintraube. Damit widerspiegelt und dokumentiert das `Vinoptikum` die für die lange Historie von Kitzeck im Sausal prägenden Hauptkomponenten: Den Fels von Kitzeck, den sakralen und profanen Bereich und nicht zuletzt das für die Gegenwart so wichtige Kitzecker Gemeindewappen. Letzteres steht ja dafür, dass der Wein die Lebensgrundlage der hier lebenden Bevölkerung bildet. Somit widerspiegelt mein metallisches Kulturgut für das Steirische Weinbaumuseum nicht nur die Geschichte von Kitzeck im Sausal, sondern auch meinen künstlerischen Schaffensweg.

Dank an Gemeinde

"Mein Dank gilt Bgm. Ursula Malli und dem Kitzecker Gemeinderat, die es mir ermöglicht haben, ein weiteres symbolträchtiges Kulturgut zu schaffen, das immer daran erinnern soll, dass der Weinbau und der Glaube an die Zukunft die Basis des Lebens der Gemeindebewohner sind“, erläutert Keltenschmied Ewald Stani, Bezirksinnungsmeister der Schlosser und Schmiede, die hinter dem Kunstwerk stehende Philosophie.
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