09.10.2016, 11:13 Uhr

Tür in die Vergangenheit

LEOBEN. Die Idee, ein Museum der Montanuniversität zu eröffnen entstand bereits in längst vergangener Zeit. Durchgesetzt wurde diese historische wichtige Idee erst zu Beginn dieses Jahrhunderts.
Im Jahr 2011 bekam der heutige Museumsleiter Johann Delanoy schlussendlich Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt, um längst vergessene Antiquitäten wieder ans Licht zu bringen. Die Zahlreichen historischen Gegenstände, welche vom Bergmannsgewand bis hin zu einer der ersten Kameras reichen, stammen aus den vier elementaren Säulen der Monatnuniversität. Der Bergbaukunde, der Marktscheidekunde, dem Hüttenwesen und zu guter letzt den Geowissenschaften. Aus diesen vier Bereichen entwickelten sich die restlichen Institute, welche die Montanuniversität heute zu bieten hat.
Bei der Eröffnung präsentierte Johann Delanoy die beiden Museumsräume und gab Einblicke in die verschiedensten Ereignisse in der Geschichte der Montanuniversität, welche vor langer Zeit in Vordernberg seinen Anfang fand. Nach den allgemeinen Informationen stand der Museumsleiter für individuelle Fragen zur Verfügung und beantworte diese sowohl für Schüler als auch für andere Interessierte verständlich und ausführlich.
Des Weiteren gibt es in diesen Räumen eine Vielzahl von Büchern zu bestaunen, welche mit Einschusslöchern überseht sind. Diese Zeitzeugen österreichischer Geschichte bieten Einblicke in eine dunkle und brutale Vergangenheit und lassen die Geschichte der Stadt Leoben neu aufleben. Durch eine Zeitleiste an einer der Wände des Museums wird dies auch grafisch dargestellt, welche Ereignisse in der Vergangenheit die Stadt prägten und veränderten.
Trotz der recht überschaubaren Größe dieser Räume wird den Besuchern eine große Tür in die Vergangenheit geöffnet, denn die darin ausgestellten Sammelobjekte gehören zu den wichtigsten in Europa und repräsentieren die Kultur, Lehre und Forschung der Montanuniverität.
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