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Sesselrücken beim DSV Leoben: Bichler ist nicht mehr Obmann
- Mario Bichler ist nicht mehr Obmann des DSV Leoben
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Mario Bichler ist nicht mehr Obmann des DSV Leoben. Der Deutsche Sascha Gulevski übernimmt. Neuer Sportdirektor ist Thomas Janeschitz, der Vertrag von Trainer Carsten Jancker wurde um ein Jahr verlängert.
FUSSBALL. Emotionaler Abschied beim DSV Leoben: Im Rahmen eines Pressegespräches gab Mario Bichler seinen Rückzug vom obersteirischen 2.-Liga-Fußballclub bekannt. "Ich habe drei Jahre dem Verein alles untergeordnet. Mediale Berichte und anonyme Anzeigen haben etwas in mir zerstört, ich habe gelitten, meine Familie hat gelitten. Ich bin am Ende, es ist vorbei, ich werde mich heute als Obmann vom DSV Leoben zurückziehen", sagte Bichler.
Es sei ihm gelungen, den Verein von der Landesliga in die zweithöchste österreichische Fußballspielklasse zu führen, Begeisterung in der Region zu entfachen und die Jugend zum Fußball zu führen.
- Sascha Gulevski in seiner Zeit als sportlicher Leiter bei Austria Klagenfurt
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Zwei neue Gesichter beim DSV Leoben
Als neuer Obmann wurde Sascha Gulevski (51) vorgestellt. Der Deutsche spielte mit Carsten Jancker beim 1. FC Köln und verfügt – so die DSV-Führung – über "unglaubliches Know-how im Fußball und über gute Kontakte zur Wirtschaft". Sein Ziel: Mit Energie den Verein gemeinschaftlich weiterzuentwickeln. Gulevski war in der Saison 2018/19 sportlicher Leiter bei Austria Klagenfurt.
Es wurden auch weitere Personalentscheidungen beim DSV Leoben getroffen. Der ehemalige Nationalteamspieler Thomas Janeschitz, der bis Jänner 2024 den Zweitligisten FC Dornbirn trainierte, ist neuer Sportdirektor. Er freut sich auf seine neue Aufgabe bei einem Club, der für hohe Emotionen stehe und große Ziele habe. Der Vertrag mit Trainer Carsten Jancker wurde um ein Jahr mit Option auf ein weiteres Jahr verlängert.
- Thomas Janeschitz ist neuer Sportdirektor beim DSV Leoben
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DSV kämpft um die Zulassung für die 2. Liga
Rechtsanwalt Matthias Rebernig berichtete, dass der DSV Leoben am Montag fristgerecht die Klage beim Ständigen Neutralen Schiedsgericht eingereicht hat. Mit der 20-seitigen Klagsschrift (plus 40 Seiten Beilage) habe der Verein alles in die Waage geworfen, um die Zulassung für die 2. Liga im dritten Anlauf zu erhalten. "Die Entscheidung dieses Gremiums pickt dann, schwarz oder weiß. Wir können nur gewinnen oder verlieren", sagte Rebernig, "gewinnen heißt, dass wir die Zulassung erhalten, verlieren heißt, dass wir die Zulassung nicht bekommen.“
Auf eine Prognose, wie das Verfahren ausgeht, ließ sich der Rechtsanwalt nicht ein: „Wir müssen damit rechnen, dass wir in der nächsten Saison in der Regionalliga spielen. Eine Garantie, dass wir die Zulassung erhalten, kann ich nicht abgeben." Rebernig werde aber bis zum Schluss dafür kämpfen, dass der DSV Leoben in der 2. Liga bleibt.
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