18.04.2016, 11:46 Uhr

Gaishorn rechnet vor

Bgm. Werner Haberl (li.) freut sich über das gelungene Rechenwerk, Vizebgm. Heinrich Dominici kritisiert die unvollständige Buchhaltung.

Mit zwei Gegenstimmen wurde der Rechnungsabschluss 2015 in Gaishorn am See beschlossen.

Der Rechnungsabschluss 2015 sowie der neue Kindergarten in Treglwang bzw. die Nachnutzung des alten Kindergartens in Gaishorn waren die vorherrschenden Themen der jüngst stattgefundenen Gemeinderatssitzung in Gaishorn am See. Mehr als stolz präsentierte Bürgermeister Werner Haberl (SPÖ) das Zahlenwerk - einen ausgeglichenen ordentlichen Haushalt mit 2,39 Millionen Euro. Der Abgang im außerordentlichen Haushalt von 30.699 Euro resultiere daraus, dass eine Rechnung erst im Jänner beglichen wurde, erklärt das Gemeindeoberhaupt. Insgesamt weist die Gemeinde Rücklagen von 108.000 Euro auf, der Gesamtschuldenstand betrug mit Ende 2015 rund 3,15 Millionen Euro. Der Verschuldungsgrad beläuft sich auf 7,36 Prozent.
Kritik am Rechenwerk übte Vizebürgermeister Heinrich Dominici (GBL - Gaishorner Bürgerliste). Aufgrund fehlender Belege fehle dem Rechnungsabschluss jegliche Basis. Das Rechenwerk wurde mit zwei Gegenstimmen von Dominici und Listenkollege Eberhard Grabner angenommen. Einig waren sich Gaishorns Gemeinderäte, dass das EDV-(Buchungs)Programm jedoch schlichtweg "katastrophal" sei.

Kindergarten

In der ehemaligen Volksschule Treglwang entsteht der neue Kindergarten der Gemeinde. Rund 400.000 Euro nimmt Gaishorn für die Umbauarbeiten in die Hand, fertig gestellt wird die Einrichtung mit Herbst 2016. Was den Transport der Jüngsten betrifft, wurde einstimmig ein "Externer" beauftragt. Dieser stellt das Fahrzeug zur Verfügung, den Transport, sprich Fahrer, organisiert die Gemeinde selbst.
Was die Nachnutzung des Kindergartens Gaishorn betrifft, so steht Bgm. Haberl in Gesprächen mit der Ennstaler Siedlungsgenossenschaft. Vorstellen könne man sich (Kindergarten inklusive Nachbarhaus) den Bau von zehn Wohnungen.
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