05.08.2016, 14:00 Uhr

Junge Grüne wollen "Verkehrsrevolution"

Anna Buchbauer (16) und Maximilian Meindl (19) von den Jungen Grünen Schärding, fordern mit einer Aktion am Bahnhof gratis Öffis. (Foto: Junge Grüne / Maximilian Meindl)

Die Jungen Grünen Schärding halten eine Verkehrsrevolution für notwendig und sehen gratis Öffis als Zukunft.

SCHÄRDING (ebd). Die Jungen Grünen Schärding kritisieren, dass im Moment immer noch Verkehrspolitik in erster Linie für Autos gemacht wird. "Obwohl sie der Klimakiller Nummer Eins sind. Sie verschmutzen den Ort und bringen eine enorme Lärmbelastung mit sich", so Maximilian Meindl, Sprecher der Jungen Grünen Schärding. Deshalb setzen sich die Nachwuchs-Grünen im Rahmen ihrer Aktionswochen „Frei leben – Frei fahren” für eine Rundumwende in der Verkehrspolitik ein. „Gute Öffis bedeuten mehr Selbstbestimmung und Möglichkeiten, besonders für jüngere und ältere Menschen,” erläutert Meindl. „Mehr Angebote, bessere Anbindungen und niedrigere Preise führen zu mehr Möglichkeiten und mehr Selbstbestimmung für viele Menschen in der Stadt.”

Sammeltaxis und mehr

Sicheres Heimkommen mit Sammeltaxis, gute Anbindungen auch am Wochenende und dichtere Intervalle ermöglichen nicht nur Selbstbestimmung, sondern bedeuten auch Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Die Jungen Grünen fordern nicht nur einen massiven Ausbau des öffentlichen Verkehrs, sondern auch gratis Öffis für alle. „Gratis Öffis sind finanzierbar. Nur rund ein Drittel des öffentlichen Verkehrs wird momentan aus Ticketeinnahmen bezahlt.” weiß Meindl. Mit ihrer Forderung nach gratis Öffis und dem massiven Ausbau des öffentlichen Verkehrs wollen die Jungen Grünen auch die Brandmarkung und Diskriminierung von ärmeren Menschen verhindern. „Eine Wende hin zu mehr Öffis und freier Mobilität ist die soziale und umweltfreundliche Antwort auf viele Probleme,” ist Meindl überzeugt.
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