21.07.2016, 10:11 Uhr

Spektakuläre Flucht am Motorrad

Bei seiner Flucht vor der Polizei stürzte der Biker in ein Waldstück. (Symbolfoto: Gerken & Ernst/Fotolia)

Motorradfahrer flüchtete und stürzte nach Geschwindigkeitskontrolle. Der Besitzer des Motorrades behauptete, ein Dieb sei damit unterwegs gewesen.

SEEWALCHEN, LAAKIRCHEN. Mit einer Geschwindigkeit von 185 km/h war ein Motorradlenker am Dienstag auf der Westautobahn in Richtung Linz unterwegs. Als ihn Polizisten der Landesverkehrsabteilung Oberösterreich bei der Abfahrt Seewalchen anhalten wollten, fuhr er zunächst auf den Verzögerungsstreifen. Dann beschleunigte er aber wieder und fuhr auf der Autobahn weiter.

Crash auf der Gmundener Straße

Erst bei der Abfahrt Laakirchen West verließ er die Autobahn auf die B144 Gmundener Straße. Dort versuchten die Polizisten erneut, den Motorradfahrer anzuhalten. Dieser beschleunigte aber und flüchtete weiter. In einer Linkskurve kam er dann allerdings von der Straße ab und stürzte in ein rechts angrenzendes Waldstück. Dort fanden die Polizisten das beschädigte Motorrad, vom Lenker fehlte jedoch jede Spur.

Motorrad angeblich gestohlen

Nach einer erfolglosen Fahndung befragten die Polizisten den 34-jährigen Zulassungsbesitzer. Dieser gab an, dass er das Motorrad nicht gelenkt hatte und es gestohlen worden sein musste. Laut Polizei verstrickte sich der 34-jährige aber derart in Widersprüche, dass er schließlich wegen erheblichen Geschwindigkeitsüberschreitungen, Missachtung von Anhaltezeichen, Fahrerflucht und Lenken ohne Lenkberechtigung angezeigt wurde.
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