"Autonomes Fahren" im Bezirk: Per Autopilot in die Zukunft

<f>Blick ins "Cockpit":</f> Moststraße-Geschäftsführer Christian Haberhauer im bestens getesteten Tesla S70.
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  • <f>Blick ins "Cockpit":</f> Moststraße-Geschäftsführer Christian Haberhauer im bestens getesteten Tesla S70.
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An der Moststraße steht der wohl am besten getestete Tesla der Region – eine "Probefahrt".

BEZIRK AMSTETTEN. Es könnte doch so bequem sein. Man bestellt sich ein Auto nach Hause. Dieses fährt ohne Fahrer – autonom – bis vor die Haustüre. Während man dann auf dem Weg in die Arbeit hinter dem Lenkrad in der Zeitung liest oder wohl vermutlich auf dem Smartphone, wird man in die Arbeit chauffiert.

Weniger Parkplatzprobleme, weniger Stau, weniger Feinstaub und einfach weniger Stress – ist diese Mischung zwischen Carsharing und Taxi nicht eine smarte Lösung? Jedenfalls ist sie Zukunftsmusik. Bis zu dieser Vision, meint Moststraße-Geschäftsführer Christian Haberhauer, "müssen noch viele Probleme gelöst werden".

Der Tesla im Test

Doch an der Moststraße geht man bereits einen Schritt – gern auch zwei – in diese Richtung. So steht vor dem Haus Mostviertel in Öhling, dem Sitz der Moststraße, der wohl am besten getestete Tesla der Region.
Drei Jahre lang konnte jeder den Tesla S70 ausprobieren. "Das Auto ist wirklich getestet worden", erzählt Christian Haberhauer von Probefahrten, Dienstreisen und Werbeauftritten. Das Auto sei immerhin öffentlichkeitswirksam und somit gleichzeitig auch bewusstseinsbildend, aber auch schnell: Von 0 auf 100 in drei Sekunden.
Die längste Fahrt ging bis nach Berlin. Immerhin rund 630 km.

Von Amstetten nach Berlin

Dreimal aufladen später erreichte man das Ziel. "Im Vergleich zu einem normalen Auto fährt man 1,5 Stunden länger", sagt Haberhauer. Aber auch mit einem "normalen Auto" fährt man nicht "in einem Zug" durch. Man müsse bei derartigen Elektroautos eben tanken und jausnen kombinieren.

(Teil)autonomes Fahren

Mit dem Tesla ist teilautonomes Fahren möglich. "Die Hände sollte man schon am Lenkrad lassen", sagt Haberhauer. Der Tesla hält die Spur und den Abstand zum Vorderfahrzeug und biegt beim Blinken, wenn es die Fahrgegebenheit zulässt, selbstständig ab. "Man gewöhnt sich dran", meint der Moststraße-Geschäftsführer.
Die Rückmeldungen der Testfahrer waren durchgängig positiv. Auch Haberhauer selbst ist mit dem Tesla sehr zufrieden. Kein Service, keine Wartungsarbeiten, abgenutzt waren lediglich die Reifen. "Das hat mich selbst gewundert", sagt Haberhauer.

Das Fazit an der Moststraße

Das (teil)autonome Fahren sei ein zusätzlicher Schutzmechanismus, sagt der Geschäftsführer. Das Fahrgefühl sei, als wenn man auf Schienen fährt. Und auch die Kosten-Nutzen-Rechnung sei voll gegeben, zieht er Bilanz.
Und das Tanken sei – zumindest hier – auch kein Problem: "Alle drei Kilometer gibt es eine Ladestation an der Moststraße", so Haberhauer.

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