Entdeckung: Neustadtler Keller birgt mysteriöses Geheimnis

Der mit Steinen aufgefüllte Eingang des Erdstalles.
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  • Der mit Steinen aufgefüllte Eingang des Erdstalles.
  • Foto: Freudenberger
  • hochgeladen von Thomas Leitsberger

NEUSTADTL. Erdstallforscher Hans Freudenberger entdeckte in Neustadtl etwas Sonderbares. Ein Teil des Bauernhauses Redl-Kletzl wird neu gebaut. Im alten Keller befand sich eine mit Steinen zugelegte Öffnung, die große Neugierde beim Hobbyforscher Freudenberger erweckte. "Als die Steine und das Schüttmaterial herausgeschafft waren, kam ein kleiner Raum mit schön ausgehauenen Stufen zutage", erzählt der Erdstallforscher.

"Wahrscheinlich war dies der Einstieg in einen Erdstall, der vor Jahrhunderten zu einem Keller erweitert wurde", so Freudenberger. Der Zweck von solchen Erdställen ist noch immer ein Rätsel und hat nichts mit einem "Stall" zu tun, sondern kommt von Stelle oder Platz und kann bis zu 1.000 Jahre alt sein.

Doch nicht nur der Raum gibt Rätsel auf: "In den Neustadtler Matriken kann man vom Hause Kletzl lesen, dass im Jahre 1615 in einem Zeitraum von 7 Monaten, 7 Kinder gestorben sind", so Freudenberger über ein weiteres Mysterium des Hauses.

Der mit Steinen aufgefüllte Eingang des Erdstalles.
Hans Freudenberger im freigelegten Erdstall.

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