Ältester Heizkessel des Mostviertels steht in Amstetten

Manfred Brandstätter, Lukas Zehetmayer, Stephan Pernkopf, Herbert Greisberger.
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  • Foto: NLK Burchhart
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BEZIRK AMSTETTEN. Niederösterreichs ältester Heizkessel ist 52 Jahren alt, steht in Kirchberg am Wechsel und im Rahmen des „Heizkessel-Castings“ wurde diese gefunden. Lukas Zehetmayer aus Amstetten durfte sich über die Sondertauschförderung für den ältesten Heizkessel im Mostviertel (Baujahr 1967) in Höhe von 4.000 Euro freuen. Auch ein Sonderpreis im Bezirk Amstetten wurde vergeben.

Mit einer großen Siegerehrung in St. Pölten fand das „Heizkessel-Casting“ seinen Abschluss. Knapp 400 Besitzer alter Kessel aus ganz Niederösterreich hatten sich bei dem gemeinsamen Wettbewerb von Land Niederösterreich und der Energie- und Umweltagentur NÖ beworben.

„Das große Interesse zeigt, dass viele Menschen bereit sind, in Zukunft mit erneuerbaren Energieträgern zu heizen. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Energiewende, sichern Arbeitsplätze und die Wertschöpfung bleibt im eigenen Land“, so LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf.

Ziel der Aktion „Heizkessel-Casting“ war alte Heizkessel aus dem Verkehr zu ziehen und damit die Feinstaub- und CO2-Emissionen beim Heizen zu reduzieren. Immerhin sind 30 Prozent aller Heizsysteme in privaten Haushalten älter als 20 Jahre. „Im Durchschnitt sind die eingereichten Kessel 37 Jahre alt. Ein Kesseltausch empfiehlt sich aber schon nach 15 Jahren, weil moderne Heizkessel sauberer, sparsamer und komfortabler arbeiten. Das schont die Umwelt und bringt jährlich bis zu 1.000 Euro Ersparnis bei den Heizkosten“, sind sich Herbert Greisberger, Geschäftsführer der Energie- und Umweltagentur NÖ und Karl Pech, Landesinnungsmeister der NÖ Installateure einig.

„Neben der richtigen Nutzung ist auch die Wartung ein wichtiger Punkt, um die Lebensdauer des Heizkessels zu verlängern bzw. die Umwelt zu schonen. Deshalb sollte er regelmäßig gewartet und gepflegt werden“, fügt Peter Engelbrechtsmüller, Innungsmeister der NÖ Rauchfangkehrer, hinzu.

Manfred Brandstätter, Lukas Zehetmayer, Stephan Pernkopf, Herbert Greisberger.
Sonderpreis: Stephan Pernkopf, Bernd Pflügl, Manfred Brandstätter.

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