Franz Lehárs "Lustige Witwe" an der Bühne Baden
Pure "Operettenseligkeit"
- Am 7. November hatte Franz Lehárs "Die lustige Witwe" Premiere an der Bühne Baden. Der Schlussapplaus fiel kräftig aus.
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Operettenseligkeit pur bietet Henry Masons Inszenierung von Franz Lehárs "Lustige Witwe" an der Bühne Baden.
THERMENREGION/BADEN. "Ich hatte schon bei den Proben so ein warmes Gefühl ums Herz, ein bisserl wie Verliebt-Sein. Das ist Operettenseligkeit". So beschreibt Andreas Gergen, neuer Künstlerischer Direktor an der Bühne Baden, Henry Masons Inszenierung von "Lustige Witwe".
- Eindrucksvolles Bühnenbild von Hans Kudlich
- Foto: Christian Husar
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Flotte Regie und herausfordernde Bühne
Einen guten Teil zu der modernen, eleganten Inszenierung hat auch Hans Kudlichs Bühnenbild beigetragen, mit einem zentralen vielseitig einsetzbaren Luster. Die ungewöhnlich schräge Bühne hat den Darsteller:innen einiges abverlangt. "Die stundenlangen Proben mit ständigem Auf- und Abgehen auf der schrägen Fläche waren durchaus anstrengend," erzählt Sänger Mario Fancovic. Und Sängerin Ivana Zdravokova gestand ein, sich Schuhe mit den niedrigst-möglichen Absätzen besorgt zu haben. Umso beachtlicher die temperamentvollen Gesangsleistungen von Nina Bezu (Titelrolle), Maximilian Mayer (Danilo), Andreas Lichtenberger (Mirko), Jasmina Sakr (Valencienne) und die leichtfüßige Komödiantik von Alexander Jagsch (Njegus). Das ganze Ensemble wurde kräftig bejubelt.
- PAtricia Brandao Moura dankt für das Geburtstagsständchen
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Bei der Premierenfeier im Max Reinhardt-Foyer stimmte Andreas Gergen dann auch noch spontan ein klangvolles "Happy Birthday" für Patricia Brandao Moura an. Sie tanzt schon seit elf Jahren an der Bühne Baden.
- Ehepaar Lammerhuber (rechts) mit Bühnenbildner Hans Kudlich und einer Freundin
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Premierengäste
Unter den Premierengästen die La Gacilly-Macher Sylvia und Lois Lammerhuber, die an diesem Abend ihre erste Operette erlebt haben. "Ein Hochgenuss!" schwärmten beide danach. Bühnenbildner Hans Kudlich hat sie eingeladen. "Wir haben vor Jahrzehnten einmal gemeinsam die österreichische Bundeshymne bebildert", erzählt Lois Lammerhuber.
Eine jahrzehntelange Zusammenarbeit verbindet auch den Leobersdorfer und Intendanten der Nestroyspiele Schwechat Christian Graf mit Regisseur Henry Mason. Graf spielte in zahlreichen Mason-Inszenierungen.
Ebenfalls bei der Premierenfeier zu Gast: Thomas Enzinger, Intendant der Lehár-Spiele Bad Ischl. Seine Inszenierung von "Wiener Blut" ist gerade im Linzer Landestheater zu sehen. Bestens und ganz entspannt unterhielten sich auch der ehemalige künstlerische Leiter Michael Lakner, jetzt präsident der Freundesvereines und Birgit Sarata, die einst selbst die Rolle der Lustigen Witwe spielte.
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