Neue Regeln für die Sicherheit
Badens E-Scooter sind am richtigen Weg
- Stadträtin Angela Stöckl-Wolkerstorfer mit Mario David (Bereichsleiter Jugendarbeit.07).
- Foto: 2026psb/ckollerics
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Neue Regeln für das Fahren mit E-Scootern: Wir ziehen erste Bilanz – ein Blick auf die Straßen Badens.
BEZIRK. Sie sind längst nicht mehr reines Freizeitvergnügen, E-Scooter – die Roller mit Elektromotor – nützen Kinder für die Fahrt in die Schule, Erwachsene für ihren Weg in die Arbeit und auch so mancher Senior ist auf diese Art mobil. Seit 1. Mai ist alles anders, E-Scooter sind nun auch gesetzlich "Fahrzeuge". Und das heißt, wer rollend unterwegs sein will, muss auf so einiges achten (siehe rechts).
Wir haben uns im Bezirk Baden umgesehen, ob die Blinker an den Lenkern bereits montiert, die Hupen angebracht oder die Helmpflicht ernst genommen wird. Wer die neuen Regeln nicht kennt, riskiert nicht nur Strafen, sondern auch gefährliche Situationen. In Baden machen Stadträtin Angela Stöckl-Wolkerstorfer und Mario David von der Jugendarbeit.07 auf diese Neuerungen mit einer Plakatkampagne aufmerksam.
E-Scooter in Badens Verkehr
Badens Stadtpolizeikommandant David Friedl berichtet: "Der erste Eindruck, was die Ausstattung der E-Scooter mit den erforderlichen Bestandteilen betrifft, ist ein sehr positiver. Der überwiegende Anteil an E-Scootern ist in einem den neuen Anforderungen entsprechenden Zustand, auch die der Helmpflicht unterliegenden Jugendlichen halten sich großteils daran. Gerade bei Themen wie dem Gehsteigverbot oder der Nutzung durch zwei Personen ist aber weiterhin Aufklärungsarbeit notwendig. Insgesamt merkt man jedoch, dass die Aufmerksamkeit für das Thema deutlich gestiegen ist."
- Badens Stadtpolizeikommandant David Friedl.
- Foto: Stadtpolizei Baden
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Er betont: "Die neuen Regelungen sind aus meiner Sicht wichtig, weil E-Scooter und E-Bikes mittlerweile ein fixer Bestandteil des Stadtbildes geworden sind, vor allem bei der jungen Bevölkerung. Gerade deshalb sind klare Regeln ein absolute Muss. Diese sorgen so für mehr Sicherheit und ein besseres Miteinander zwischen Fußgängern, Radfahrern und anderen Verkehrsteilnehmern. Das ist auf jeden Fall ein großer Schritt in die richtige Richtung."
Kontrolle und Information
Die Stadtpolizei kontrolliert derzeit verstärkt, vor allem an bekannten Problemstellen und in Bereichen mit hohem Fußgängeraufkommen. "Wir haben uns dazu entschieden, gerade am Anfang vermehrt mit Abmahnungen und Belehrungen zu arbeiten. Einzig bei Gefährdungen anderer Verkehrsteilnehmer wird konsequent eingeschritten und auch gestraft. In weiterer Folge wird es auch einen stadtweiten Schwerpunkt geben", erklärt der Polizeichef.
- Fahr Fair - Plakat.
- Foto: zVg
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David Friedl informiert: "Zudem werden wir unsere Präventionsvorträge in den Badener Schulen beibehalten. Diese habe ich im heurigen Schuljahr selbst geführt und ich habe den Jugendlichen – meist im Alter von 12 bis 14 Jahren – schon diese Regeln nahegelegt, da mir der Gesetzesentwurf bereits bekannt war. Ich denke, dass hier eine Mischung aus Prävention und Präsenz an den neuralgischen Punkten auf lange Frist gesehen eine spürbare Veränderung bringen wird."
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