Die Klo-Frau ist zurück

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Neun Jahre lang hat "wir badener"-Stadtrat Jowi Trenner sich darum bemüht, einen altehrwürdigen Beruf in Baden wieder zu etablieren: die Klo-Frau. "Da hieß es immer: Wir finden kein Personal. Zu hohe Kosten", erinnert er sich an seine seit 2004 erfolglos wiederholten Anträge im Gemeinderat. Jetzt kommt doch Bewegung in die Thematik. Die Stadt kündigte an, zwei geringfügig beschäftigte Klo-Frauen für das WC am Brusatti-Platz zu beschäftigen.
Jowi Trenner machte den Selbstversuch: Er verkleidete sich als Klo-Frau und machte 20 Minuten lang Dienst am (an sich gebührenfreien) WC am Brusattiplatz.
"Ich habe ein Körberl aufgestellt und ein paar Cent hineingetan. Und nach 20 Minuten hatte ich 12,40 verdient. Mehr als jede Putzfrau. Und das, obwohl gerade keine Busse angekommen sind und ich ja jetzt auch nicht so ein hübscher Kerl bin, dem man ohne weiteres Geld gibt." Jowi Trenner ist überzeugt, dass die zwei geringfügig Beschäftigte mit dem Trinkgeld ein gutes Zubrot haben werden und dass sich also auch Personal finden würde - möglicherweise auch für andere WC-Anlagen in der Stadt.
Somit wird das Thema "Klofrau" gute 20 Jahre nach der Abschaffung des Berufes in Baden wieder brandaktuell: Vandalenakte wie erst kürzlich und laufende Verschmutzungen an öffentlichen WCs sorgten nämlich ständig für Ärger. Vielleicht wird jetzt alles gut.

Autor:

Gabriela Stockmann aus Baden

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