Generationenhaus Pfaffstätten

LR Karl Wilfing und Bgm. Christoph Kainz vor dem Rohbau des Generationenhauses.
  • LR Karl Wilfing und Bgm. Christoph Kainz vor dem Rohbau des Generationenhauses.
  • Foto: Artner
  • hochgeladen von Maria Ecker

PFAFFSTÄTTEN. In Anwesenheit von Ehrengast Herrn Landesrat Mag. Karl Wilfing konnte Pfaffstättens Bgm. LAbg. Christoph Kainz am Samstag, dem 27. Mai 2017 um 10 Uhr das „Pfaffstättner Generationenhaus“ in der Josef-Glanner-Gasse 20 öffentlich vorstellen: Es handelt sich zwar noch um eine Rohbaustelle (Gebäudehülle und Dach sind fertig, die Innenausbauarbeiten sind voll im Gange), die einzigartige Struktur des Hauses ist aber schon klar erkennbar. Mit den Bauarbeiten wurde im Mai 2016 begonnen, die Eröffnung des Hauses ist für April 2018 geplant.

Was ist das „Pfaffstättner Generationenhaus“?

Mit einem einladenden Innenhof verbunden befinden sich unter einem Dach drei Baukörper mit den Wohnformen „Betreutes Wohnen“ (18 Wohnungen), „Junges Wohnen“ (10 Wohnungen) und „Familienwohnen“ (5 Wohnungen) sowie eine zweigruppige Kleinkinderbetreuungseinrichtung (Kinderkrippe).

„Betreutes Wohnen“ wird in Pfaffstätten als eine leistbare Wohnform für ältere Menschen ab 60 Jahren oder für bedürftige Menschen, die die Anspruchsberechtigung „Betreutes Wohnen“ erfüllen, gesehen, in welcher eine altersgerechte (barrierefreie) Wohnsituation die Voraussetzung ist und ein aktives und lebensfrohes Altern mit Motivationsprogrammen (gemeinsame Ausflüge, Theaterbesuche, kreatives Basteln, Musizieren etc.) und sozialer Betreuung angestrebt wird. Auch das tägliche Zusammentreffen mit Kindern (Kinderkrippe) und Jugendlichen („Junges Wohnen“ und „Familienwohnen“) ist Teil des Konzeptes des Pfaffstättner Generationenhauses .

„Junges Wohnen“ in Pfaffstätten wird als Wohnform gesehen, bei der sich junge Menschen den Traum der ersten eigenen Wohnung erfüllen können. Wichtig dabei ist, dass diese Wohnungen leistbar sind. Es handelt sich hier um so genannte Startwohnungen, die Mietverträge sind daher befristet.

In der Wohnform „Familienwohnen“ werden für junge Pfaffstättner Familien Wohnungen für die Zeit, in der Kinder „im Haus“ sind, im Mietverhältnis zur Verfügung gestellt.

Die Voraussetzung „leistbar“ für alle Wohnformen wird einerseits damit geschaffen, dass die Marktgemeinde Pfaffstätten das Baugrundstück in zentraler Lage durch freundliche Bereitschaft der Voreigentümer (u.a. dem Stift Lilienfeld) relativ günstig ankaufen konnte und kostenlos der Gemeinnützigen Wohnbaugesellschaft WET für die Errichtung dieses Generationenhauses zur Verfügung stellt. Und andererseits, dass das Land NÖ die Wohnformen „Betreutes Wohnen“ und „Junges Wohnen“ zusätzlich mit besonderen Wohnbauförderungsmitteln unterstützt.

Mit dem „Tag der offenen Tür“ konnte der Bevölkerung dieses für Pfaffstättner Verhältnisse „Jahrhundertbauwerk“ präsentiert werden, damit sich ein klares Bild über Sinn und Zweck dieser Investitionen ergibt und dass sich die interessierten Wohnungswerber mit einem Blick in das Gebäude selbst ein Bild von ihrem möglichen zukünftigen Zuhause machen können.

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