Schlecht hören und
 Atemnot: Was tun?

Im Bild: Referent Prim. Univ.-Prof. Dr. Georg Mathias Sprinzl und Moderator Herbert Hauser (v.l.)
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  • Foto: privat
  • hochgeladen von Gabriela Stockmann

BADEN. Funktionseinschränkungen des Ohres treffen viele Menschen, fibrotische Veränderungen in der Lunge hingegen nur wenige. Warum das so ist, vermittelte das MINI MED-Studium in Baden mit den letzten beiden Vorträgen im Frühjahrsemester 2017. Was die Medizin bei Einschränkungen des Hörvermögens und Erkrankungen des Gehörorgans tun kann, beantwortete am 8. Mai Univ.-Prof. Dr. Georg Mathias Sprinzl, Leiter der klinischen Abteilung für Hals-Nasen-Ohren und des Instituts für Implantierung elektronischer Hörsysteme, Universitätsklinikum St. Pölten. Der HNO-Spezialist hob in seinem Vortrag insbesondere die Versorgung mit Hörgeräten und Implantaten hervor, bei der heute modernste Technologie zum Einsatz kommt. Standardmaßnahmen, vor allem Medikamente, stehen bei der Behandlung der Lungenfibrose im Vordergrund, erklärte Univ.-Prof. Dr. Peter Schenk, MSc, MBA, Vorstand der Abteilung für Pulmologie, LK Hochegg, in seinem Vortrag am 12. Juni. Ein Symptom dieser Erkrankung, bei der die Sauerstoffaufnahme ins Blut durch wucherndes Bindegewebe in Lungenbläschen behindert wird, ist Atemnot. Bei schlechtem Verlauf bleibt letztlich nur mehr eine Lungentransplantation.

Eines haben beide Erkrankungen gemeinsam: sie schränken die Bewältigung des Alltags maßgeblich ein, was richtige Diagnose und Therapie wiederum entscheidend verbessern können.

Ort: Veranstaltungssaal der Volksbank Baden, Grabengasse 17, 2500 Baden
Beginn: 19 Uhr
Eintritt frei!

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