20.01.2018, 21:41 Uhr

Helga Krismer und Stephan Bartosch präsentieren Angebote für die Landtagswahl

Krismer und Bartosch (Foto: Grüne)
(AUSSENDUNG DER GRÜNEN BADEN) Im Rahmen einer Pressekonferenz im Cinema Paradiso präsentierten Helga Krismer, die Spitzenkandidatin der Grünen im Bezirk Baden und auf der Landesliste gemeinsam mit der Nummer zwei im Bezirk, Stephan Bartosch, ihre Angebote: „In Niederösterreich geht es am 28. Jänner um viel: Während ÖVP, SPÖ und FPÖ fix regieren, braucht es eine erfahrene Kraft als Kontrolle im Landtag. Das ist mein Kernangebot, denn das machen nur wir“, hält Helga Krismer fest. Helga Krismer hat sich in den letzten Jahren als Aufdeckerin in Niederösterreich profilieren können: Spekulation mit Geldern der Wohnbauförderung, die Dr. Erwin Pröll-Privatstiftung, Skandale in Pflegeheimen und Jugendeinrichtungen, Schimmelpilz im Badener Spital und vieles mehr. Helga Krismer steht aber für Nachhaltigkeit und daher ist es ihr ganz wichtig, dass Glyphosat und andere Gifte weg gehören, wie auf Krismers Druck in der Stadt Baden geschehen. Das garantiere mehr Bio in der Landwirtschaft, gesunde Böden und gesundes Essen sowie mehr Arbeitsplätze im ländlichen Raum, so Krismer. „Dass die ÖVP im Landtag bis heute gegen Glyphosat stimmt, geht an den Interessen der Menschen vorbei und hilft nur der Agrarindustrie und den Konzernen“, so die promovierte Tierärztin, bei der Tierschutz natürlich ganz oben steht. Als zentrales Element gegen die Klimakrise sieht Helga Krismer in Niederösterreich den Ausbau des öffentlichen Verkehrs und das Angebot eines günstigen 365-Euro-Tickets. Immerhin verbraucht Niederösterreich 40% seiner Gesamtenergie für Verkehr und Transport. „Mobilität ist der größte und zukunftsorientierteste Hebel gegen die Klimakrise. Im Bezirk Baden fehlen uns Busverbindungen und die Attraktivierung von Aspangbahn und Triestingtalbahn“, kämpft Helga Krismer für mehr und bessere Öffi-Verbindungen, denn im Bezirk Baden existiert mit der Badner Bahn eine Erfolgsgeschichte.

„Bessere Verbindungen und kürzere Takte braucht es auch für junge Menschen. Das Eltern-Taxi ist äußerst mühsam, daher setze ich mich für mehr Nachtbusse im Bezirk Baden ein. Ich komme aus Tribuswinkel und weiß von FreundInnen im Bezirk, dass das Angebot in die Nacht ausgebaut werden muss, um etwas für die Lebensqualität junger Menschen zu tun. Damit bewirkt man auch, dass man Jugendliche nicht als Öffi-BenutzerInnen verliert, sobald sie für das TOP-Jugendticket zu alt werden“, schließt sich der 23-jährige Stephan Bartosch seiner Spitzenkandidatin an und verlangt weiters: „Ein 75-Euro-Ticket für Studierende in Niederösterreich. Stephan Bartosch hat im Herbst in den Medien viel über gestrandete Jugendliche gehört, bei denen es in den für sie vorgesehenen Einrichtungen nicht klappt. „Nicht jede und jeder von uns hat das Glück, fürsorgliche Eltern zu haben und glücklich aufzuwachsen. Es darf nicht bei Kindern und Jugendlichen gespart werden. Daher ist mir jede Maßnahme für einen aktiven Schutz Jugendlicher wichtig: Das geht von qualitativer Betreuung in Einrichtungen für „schwierige“ Kinder und Jugendliche über Anlaufstellen in Schulen bis hin zu mehr Freiräumen für Jugendliche im öffentlichen Raum und eigenen Jugendlokalen. Meine Vision ist ein Niederösterreich als DIE Kinder- und Jugendregion in Europa. Dafür kämpfe ich“, so Stephan Bartosch, der an der Wirtschaftsuniversität Wien studiert.
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