03.08.2016, 08:31 Uhr

MEDIATION = Konfliktlösungskompetenz - eine Erklärung

Ist Streiten wirklich die beste aller Lösungen?
Man könnte es glauben, so wenig wie Mediatoren als Professionalisten für jede Art der Auseinandersetzung in Anspruch genommen werden.

Wollen Sie nicht auch harmonischere Beziehungen mit Ihren Eltern, Schwiegereltern, mit Ihren Kindern und mit Ihrem Parter / Ihrer Partnerin?
Auch Nachbarn können einem das Leben schwer machen, wenn man auf Gedei und Verderb Recht haben will.
Am Arbeitsplatz; Kollegen die Ihnen plötzlich nicht mehr wohlgesonnen sind und Vorgesetzte die Ihnen das Leben schwer machen - machen Sie es wieder gut - machen Sie den ersten Schritt in die Versöhnung.

Sie wollen doch eigentlich, dass es besser wird und nicht schlechter, oder? Sie wollen sicher Ihr selbstbestimmtes Leben zurück und wieder zuversichtlich in Zukunft blicken?

70 Prozent aller Konfliktfälle werden durch Mediation erfolreich gelöst und immer noch 50 Prozent der schwer eskalierten Streitigkeiten werden auf eine Weise gelöst die alle Beteiligten entlastet und deren Situation erheblich verbessert.
Welche Maßnahme ist ähnlich erfolgreich?

"Was soll das bringen?", "Hilft doch sowieso nicht?", "Der/Die andere tut da sowiso nicht mit!"

Resigantion ist ein einfacher aber schlechter Lösnungsansatz. Wer es nicht einmal versucht - hat auf jedem Fall schon verloren. Was, wenn Sie es einfach versuchen?

Sie beugen Missverständnissen und problematischen Erwartungen vor
Sie bereinigen gravierende Meinungsverschiedenheiten
Sie ebnen den Weg zu mehr friedlichem Miteinander.

Mediation ist ein Balanceakt zwischen den unterschiedlichen oft festgefahrenen Positionen der Klienten und meiner ausgleichenden Haltung. Ein Balanceakt zwischen strukturieren, intervenieren und gleichzeitig allparteilicher Anteilnahme.

Mit Mediation steht Ihnen eine Methode zur Verfügung mit der sie auf erwachsene Weise so ziemlich alle Ihre Konfliktsituation meistern können.
Sie werden nicht beschuldigt, Sie werden weder Opfer noch Täter sein. Sie brauchen sich weder vor Gericht rechtfertigen noch müssen Sie eine Therapie machen.

Sie dürfen und können die für Sie passende Lösung, in gemeinschaftlicher Weise selbst finden. Ihre getroffenen Abmachungen hinterlassen keine Verlierer. Im besten Fall sind alle Beteiligten Gewinner. Sie bekommen Ihre Selbstwirksamkeit wieder zurück, die wiederum für Ihr Selbstbewusstsein wichtig ist.
Sie dürfen frei entscheiden, Sie müssen sich nicht unbedingt an jedes Gesetz halten, Ihre Abmachung gilt vor Gericht trotzdem.
Sie müssen nicht nach handfesten Schuldzuweisungen suchen, müssen nicht endlos Zeit investieren sondern sollen und dürfen mit den Menschen in Ihrer Umgebung weiter in Verbindung bleiben.

Passt die Lösung für die Sie und Ihr Konfliktpartner sich entschieden haben doch nicht so ganz? Es kann nachgebessert werden, bis sie zufrieden sind.

Sie können auf eine probate Methode zurückgreifen, Sie haben die Wahl.

Kurz gefasst noch einmal die Vorteile:

Beziehungspflege: Erhalt und Verbesserung Ihrer sozialen Beziehungen
Finanziell: Es kostet in Summe weniger als jeder Gang vor Gericht
Ihre Gesundheit: Eine wesentlich geringere psychische Belastung und wahrscheinlich mehr körperliches Wohlbefinden
Dauer: Nicht nur die Konfliktdauer wird verkürzt auch die Prozessdauer ist kürzer
Schuldfrage: Es gibt keine Schuldfrage
Anhängige Gerichtssachen: Fristenhemmung während dem Mediationsprozesses
Vertraulich? absolut!
Zeiteinteilung: individuell
Lösung und Abmachung: Sie erarbeiten für sich und Ihren Konflikpartner die beste aller Lösungen - gemeinschaftlich, das ist der wesentliche Faktor um nachhaltige Lösungen zu finden. Die Abmachung kann schriftlich oder mündlich festgelegt, oder notariell beglaubigt werden.

Unterscheidung zwischen Paar- oder. Familienberatung und Mediation:

Das Beziehungsleben "verläuft" sich nach einer Weile im Alltagleben, Kinder, Arbeit, Haus und Hobbies verhindern echte Beziehungsarbeit. Es wird vieles, worüber am Anfang lange Zeit geredet wurde, für selbstverständlich genommen. Menschen verändern sich und damit auch ihre Beziehung zueinander. Beziehung muss immer wieder neu gedacht werden. Sind wir noch auf gleicher Ebene? Ziehen wir noch am gleichen Strang? Werden Bedürfnisse und Gefühle wahrgenommen? Fragen die im mediativem Prozess geklärt werden können.
Ursachen und Hintergründe von Konflikten oder Konfliktmustern sowie die Art der Kommunikation werden gemeinsam geklärt. Gefühle, Sorgen und (untergegangene) Bedürfnisse der Partner werden herausgearbeitet und wieder wahrgenommen. Die Alltagssprache wird damit auch meistens wieder respetvoller. Ein Entwicklungprozess zum Wohle der Familie wird in Gang gesetzt der sich auf alle Lebensbereiche nachhaltig, positiv auswirkt.

Der Mediator unterstützt die Partner dabei, zu einem neuen gegenseitigen Verständnis zu kommen, um danach Lösungsmöglichkeiten für die Erfüllung der Bedürfnisse zu suchen. Am Ende stehen konkrete, gemeinsame Vereinbarungen. Es findet keine Therapie statt. Niemand macht etwas falsch. Die Erarbeitung gegenseitigen Verständnisses erfolgt direkt und nicht auf Anweisung eines Therapeuten.
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