Flugspektakel Spitzerberg
Wenn Hubschrauber und Flugzeuge am Himmel tanzen
- Hautnah erlebten die Besucher die Flugkünste der Piloten.
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Atemberaubende Manöver und tolle Tricks: Die zweitägige Airshow „Fly with me“ am Spitzerberg zeigte auf einzigartige Weise, was man mit Hubschraubern und Flugzeugen alles anstellen kann.
HUNDSHEIM. Während die einen über Kopf fliegen, drehen sich die anderen in Pirouetten durch die Luft. Zwei Stunden lang konnten die Besucherinnen und Besucher der Airshow die Piloten bei ihren Kunststücken beobachten. Eine Modelflugshow, gefolgt von Kleinflugzeugen und Hubschraubern. Auch Red Bull war mit seinem Rotorwings-Formationsteam und den Flying Bulls mit ihren Warbirds vertreten. Somit war für alle Fans des Flugsports etwas dabei. Der Andrang war groß, das Programm vollgepackt mit Highlights und das Wetter spielte perfekt mit.
- Die Airshow bot spektakuläre Einblicke in die Welt des Kunstflugs.
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Vollgepacktes Programm lockt Besucher an
„Das Schöne ist, dass wir Menschen, die sich für den Flugsport begeistern, eine tolle Show bieten können“, erklärt der Obmann des Flugsportzentrums Spitzerberg, Harald Binder. Neben der Flugshow umfasste das Fest auch Hanger-Führungen, Speis und Trank sowie einen Flugsimulator, in welchem die Besucherinnen und Besucher selbst Hand anlegen konnten. Weiters gab es die Möglichkeit mitzufliegen und somit den Nervenkitzel selbst erleben zu können. Das fand Anklang, denn der Flugplatz am Spitzerberg war gut gefüllt.
- Harald Binder behielt vom Turm aus den Überblick über das gesamte Geschehen.
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"Keine Toleranz für Fehler"
„Das Freiheitsgefühl ist besonders und man wird immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt“, so Benjamin Platzer der mit seiner Extra 300 an den Start ging. Man solle bei der Airshow auch nur die Tricks zeigen, die man wirklich beherrscht, da sich alles etwas tiefer abspiele und es keinen Toleranzbereich für Fehler gäbe. Gerade dadurch wurde den Besucherinnen und Besuchern ein sehr abwechslungsreiches Programm dargeboten. Laut Binder sei es außerdem wichtig Kinder und Jugendliche für den Flugsport zu begeistern. Wo man hinschaute, fand man Kinder mit kleinen Schaumstofflugzeugen, oder in der Hüpfburg spielen. Gerade sie seien die Zukunft des Flugwesens, und Veranstaltungen wie diese sollen genau diesen Funken überspringen lassen.
- Bis zu 10 G hält die Extra 300 von Benjamin Platzer aus – bei den Manövern war das deutlich zu spüren.
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Faszination aus der Zuschauerperspektive
„Ich bin selbst geflogen und vor allem die Technik und was man alles machen muss, um solche Kunststücke zu zeigen, begeistert mich“, betont Besucher Alexander Stern. Hervorzuheben sind dabei die G-Kräfte, die auf die Piloten einwirken: Ein G entspricht dem eigenen Körpergewicht, das auf einen wirkt – gerade bei Loopings und Pirouetten steigt diese Belastung stark an. Platzer erklärt, dass seine Extra 300 für bis zu 10 G ausgelegt ist. Zum Vergleich: Ungeübte Personen verlieren bereits bei etwa 5 G das Bewusstsein – Piloten wie Platzer trainieren daher gezielt, um auch bei extremer Belastung noch voll handlungsfähig zu bleiben.
- Alexander Stern verfolgte die Airshow gemeinsam mit seiner Familie.
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„So eine Show, aus nächster Nähe zu beobachten ist ganz klar das Highlight des Nachmittags“, stellt Besucherin Daria Shumilova fest. Und so blickten alle Besucher des Flugfeldes 2 Stunden lang gespannt in den Himmel und verfolgten begeistert die Darbietungen. „Nach dem Fest ist vor dem Fest“, unterstreicht Harald Binder und blickt damit schon auf das nächste Jahr, auf die nächste Flugshow.
- Ein gemeinsamer Ausflug: Daria Shumilova und ihre Mama beim Fest am Spitzerberg.
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