Grüne Politik für den Bezirk Bruck

Brigitte Krenn und Roman Kral machen Grüne Politik für den Bezirk Bruck.
  • Brigitte Krenn und Roman Kral machen Grüne Politik für den Bezirk Bruck.
  • Foto: Die Grünen
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BEZIRK. "Ganz klar ist: Grüne Politik im NÖ Landtag machen nur wir. Und ebenso klar ist: Wer das will, kann das nur mit einer Stimme für die Grünen am kommenden Sonntag tun", sind sich die Grüne Vizebürgermeisterin von Schwechat und Spitzenkandidatin im Bezirk Brigitte Krenn und der Listenzweite GR Roman Kral aus Bruck an der Leitha einig.

Das 365-Euro-Öffi-Ticket

Ein wichtiger Schwerpunkt für die Grünen ist die Verbesserung der Verkehrssituation im Bezirk. Der motorisierte Individualverkehr nimmt nach wie vor zu. Es braucht für die Region ein Mobilitätskonzept mit dem Ziel, den motorisierten Verkehr zu verringern und den Öffentlichen Verkehr zu fördern. "Autobahnausbauten sind keine Lösung, um den steigenden Belastungen durch Lärm und Schadstoffe Herr zu werden", kritisiert Kral. "Das 365-Euro-Ticket für ganz NÖ würde viele zum Umsteigen bringen: Ein günstiger Tarif, mit dem die PendlerInnen schon von ihren Heimatgemeinden mit Öffentlichen Verkehrsmitteln abgeholt werden", zeigt Krenn einen Lösungsansatz auf.
Und dann braucht es auch bessere Öffi-Verbindungen, die an eine moderne Arbeitswelt mit flexibleren Arbeitszeiten angepasst sind. Keine Lücken bei den Busverbindungen zwischen dem Morgen- und Mittagverkehr. "Zwar gibt es seit letzten September mehr Züge der Flughafenschnellbahn, aber die Abstände und auch die Pünktlichkeit müssen verbessert werden", ist Krenn mit der derzeitigen Situation nicht zufrieden. "Ein regelmäßigerer Takt bei der S7 ist angesagt: Alle 15 Minuten von Wien bis zum Flughafen und alle 30 Minuten nach Wolfsthal", setzt Kral nach.

Zusätzliche Höhere Schule für den Bezirk

Auch im Schulbereich sehen Kral und Krenn Verbesserungsbedarf. Derzeit gibt es mit dem Schwechater und dem Brucker Gymnasium und der Handelsakademie in Bruck nur drei Höhere Schulen im Bezirk. Die Gymnasien stoßen schon an ihre Kapazitätsgrenzen. "Unser Bezirk ist stark wachsend, mit dem laufenden Bevölkerungszuzug muss auch in diese Bildungseinrichtungen investiert werden", sind sich Krenn und Kral einig. "Idealerweise sollte noch an einem weiteren Standort eine zusätzliche Höhere Schule errichtet werden, um den Bedarf an Plätzen möglichst im Bezirk abdecken zu können", meint Krenn. Als weiterer Standort würde sich Himberg anbieten, da hier sowohl die Schnellbahn als auch einige regionale Busse verkehren.

Nein zur 3. Piste

Brigitte Krenn ist seit dem Jahr 2000 in der Bürgerinitiative Plattform gegen die 3. Piste engagiert und derzeit die Obfrau. Als solche hat sie sich sehr intensiv mit dem Thema Fluglärm und Flughafenausbau auseinandergesetzt. "Mit einer 3. Piste sind bis zu 500.000 Flugbewegungen pro Jahr möglich. Das bedeutet mehr Lärm, mehr Schadstoffe und auch mehr Straßenverkehr für die Region", zeigt Krenn die Konsequenzen der Pistenerweiterung auf. Das Bundesverwaltungsgericht hat erkannt, dass die 3. Piste auch einen enormen Beitrag zum Klimawandel brächte und hat die Genehmigung verweigert. "Die Flughafen-Lobby, allen voran die ÖVP-NÖ, will das Projekt trotzdem 'durchdrücken'. Wir Grüne sagen: Wirtschaft kann auch so gestaltet werden, dass sie nicht das Klima – und damit uns – gefährdet, nämlich mit mehr Investitionen in die Öko-Wirtschaft. Das bringt Arbeitsplätze", zeigt Kral Alternativen für die Region auf. "Kapazitätserweiterung bei sinkendem Bedarf ist wirtschaftspolitischer Vollholler."

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