13.10.2014, 08:01 Uhr

Aufräumarbeiten in Wolfsthal

Hainburgs Feldschutzorgan Walter Glöckel beim Einsammeln der Fischkadaver.

Nach dem Hochwasser musste das Überschwemmungsgebiet von Fischkadavern gesäubert werden.

WOLFSTHAL (bm). Das verheerende Hochwasser (die Bezirksblätter berichteten) hat in Wolfsthal große Schäden verursacht. Doch auch die Folgeerscheinungen hielten die Gemeinde auf Trab. Neben den Säuberungsaktionen mussten auch Böschungen und Ufer von Bächen von verwesenden Fischen befreit werden.

Fischkadaver mussten weg

Eine beträchtliche Menge an Fischen verendete durch das Hochwasser und blieb an den Böschungen und teilweise unter Wasser im Sediment hängen. Verwesendes Aas stellt grundsätzlich ein hygienisches Problem dar, insbesondere kann die Wassergewinnung beeinträchtigt werden, da Aas durch bakterielle Gifte wie Tetanospasmin oder auch Botulinumtoxin das Grundwasser verunfreinigen kann. Bürgermeister Gerhard Schödinger wurde von einem geruchsgeplagten Anrainer eines Baches über die zahlreichen Fischkadaver informiert und beauftragte das Feldschutzorgan aus Hainburg, Walter Glöckel, mit dessen Beseitigung.

Tagelange Sammelaktion

Im Zeitraum vom 23. September bis einschließlich 9. Oktober wurden von Walter Glöckel und seinem Kollegen René Kollmann rund 68 Kilogramm verwester Fisch in mühsamer und geruchsintensiver Kleinarbeit eingesammelt und der Firma Gabl übergeben werden.
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