Christian Spuller ist neuer Chef der Landessicherheitszentrale Burgenland

Christian Spuller (li.) wurde von LH Hans Niessl und LHStv. Johann Tschütz als neuer Leiter der Landessicherheitszentrale präsentiert.
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EISENSTADT/FORCHTENSTEIN (uch). Im Bewerbungsprozess um den Posten des Leiters der Landessicherheitszentrale hat sich Christian Spuller als „best qualifiziert“ (Hans Niessl) und „klar als die Nummer 1“ (Tschürtz) herausgestellt. Der 40-jährige hat sich gegen acht Mitbewerber in einem „objektiven, transparenten Verfahren“ einer externen Beratungsfirma durchgesetzt.
Für Spuller ist die Landessicherheitszentrale kein neues Betätigungsfeld, ist er dort doch für den digitalen Katastrophenschutzplan zuständig. Außerdem leitet er das Projekt „Sicherheitspartner.“

Innovativ im Bereich der Sicherheit

Spuller lebt in Forchtenstein und war unter anderem bei der Telekom Austria Group, der Raiffeisenbank International sowie als selbstständiger Unternehmer tätig.
Die Landessicherheitszentrale will er modernisieren und weiter aufwerten. „Ich will zeigen, dass man auch im Bereich der Sicherheit innovativ sein kann“, so Spuller, der außerdem stellvertretender Bezirksparteiobmann der ÖVP Mattersburg ist.

Opposition: „Freunderlwirtschaft“ und „Postenschacher“

Die Parteizugehörigkeit ist auch Anlass für kritische Bemerkungen der Opposition. „Die FPÖ-Freunderlwirtschaft ist nun zu 100 Prozent im Land angekommen“, meinte ÖVP-Landesgeschäftsführer Christoph Wolf.
„Der rot-blaue Postenschacher geht munter weiter. Im nächsten Schritt wird der Chefposten in der Landessicherheitszentrale blau eingefärbt“, so Bündnis Liste Burgenland-Chef Manfred Kölly bereits im Vorfeld.

Was ist die Landessicherheitszentrale?

Die Landessicherheitszentrale Burgenland hat derzeit 28 Mitarbeiter und ein Budget von 3,6 Millionen Euro. Sie dient als zentrale Integrierte Leitstelle der Einsatzorganisationen im Burgenland. Sie disponiert die Rettungsdienste (Notruf 144) und die burgenländischen Feuerwehren (Notruf 122), weiters erhält die Bevölkerung Auskunft über Ärzte- und Apothekenbereitschaften über die Nummer 141 und ist Ansprechstelle bei Katastrophen (Notruf 130 - Landeswarnzentrale).

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