03.10.2017, 15:07 Uhr

Equal Pay Day

Landesrätin Birgit Gerstorfer, Landesfrauenvorsitzende Sabine Promberger und Sabine Schatz (Foto: SPÖ Eferding)
BEZIRKE (fui). Der Equal Pay Day bezeichnet statistisch jenen Stichtag, ab dem Frauen bis zum Jahresende unbezahlt arbeiten. Also jenes Einkommen, dass die Männer bis zum Jahresende noch erhalten, ist die Gehaltsdifferenz zwischen den beiden Geschlechtern. Dieser Einkommensunterschied zwischen Männern und Frauen zieht sich quer durch alle Branchen. Wie auch die Arbeiterkammer im Leistungsbericht der Beschäftigten zeigte, sind weibliche Beschäftigte häufiger in niedriger bezahlten Berufen.

Unterschiede in den Bezirken

In Oberösterreich fiel der Equal Pay Day heuer auf den 27. September. Allerdings lassen sich auch zwischen den Bezirken teils deutliche Unterschiede feststellen: Im Bezirk Grieskirchen beträgt der Einkommensnachteil von weiblichen Beschäftigten gegenüber ihren männlichen Kollegen 27,4 Prozent, damit fällt der Equal Pay Day auf den 23. September. Im Bezirk Eferding hat sich die Lage im Vergleich zum Vorjahr verschlechtert: Hier fällt der Stichtag auf den 20. September und der Gehaltsunterschied zwischen männlichen und weiblichen Beschäftigten beträgt über 28 Prozent. "Arbeit muss sich lohnen. Davon sollen alle etwas , auch und vor allem die Frauen", forder Landesfrauenvorsitzende Sabine Promberger.
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