Nationalpark Radweg
Neuer 150-km-Radweg NP1 verbindet Burgenland und Ungarn
- Patrik Hierner, Bürgermeister von St. Andrä am Zicksee Martin Öhler, Nationalpark-Direktorin Matthaea Kulcsárné Roth, Daniela Winkler, LH-Stv.in Anja Haider-Wallner, Nationalpark-Direktor Johannes Ehrenfeldner, Nationalpark Neusiedler See – Seewinkel, Stv. Präsident des Komitates Győr-Moson-Sopron Ferenc Ivanics (v.l.).
- Foto: Burgenland Tourismus/Maria Hollunder
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Mit einem stimmungsvollen Eröffnungsevent wurde heute, Samstag, in St. Andrä am Zicksee der neue Nationalpark Radweg (NP1) offiziell eröffnet.
ST. ANDRÄ. Rund 250 Gäste aus Politik, Tourismus, Gemeinden und der Region nutzten die Gelegenheit, den neuen Rundkurs durch den Nationalpark Neusiedler See–Seewinkel kennenzulernen. Der Nationalpark-Radweg soll den Neusiedler See künftig noch stärker als internationale Rad- und Naturdestination positionieren. Das Projekt entstand im Rahmen des EU-geförderten Interreg-Programms CrossEcoSys und wurde vom Burgenland Tourismus gemeinsam mit dem Nationalpark Neusiedler See – Seewinkel sowie dem Nationalpark Fertő–Hanság umgesetzt.
150 Kilometer, 14 Gemeinden
Der rund 150 Kilometer lange Radweg führt durch insgesamt 14 burgenländische Gemeinden und verbindet Bewegung, Natur und regionale Besonderheiten. Die Route erschließt die charakteristische Landschaft des Seewinkels mit ihren Sodalacken, weitläufigen Weideflächen und der typischen Puszta-Landschaft rund um den Neusiedler See. Ein Teilstück verläuft durch den ungarischen Nationalpark Fertő–Hanság und verleiht dem Projekt seinen internationalen Charakter. Entlang der Strecke laden zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Naturerlebnisse zum Verweilen ein – darunter die Brücke von Andau, das Schloss Halbturn oder die bekannten weißen Esel des Seewinkels. Dank der radfreundlicher Betriebe eignet sich der NP1 auch für mehrtägige Touren.
- Besonders stark vertreten waren auch ungarische Projektpartner und Stakeholder.
- Foto: Burgenland Tourismus/Maria Hollunder
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Nachhaltige Entwicklung
Landeshauptmann-Stellvertreterin Anja Haider-Wallner betonte die verbindende Kraft des Projekts: „Es gibt viele Wege, Grenzen zu überwinden – manchmal braucht es dafür nicht mehr als ein Fahrrad und eine ordentliche Portion Rückenwind.“ Der neue Radweg verbinde nicht nur zwei Nationalparks und zwei Länder, sondern auch Naturerlebnis, sanften Tourismus und klimafreundliche Mobilität. Landesrätin Daniela Winkler hob die wirtschaftliche Bedeutung hervor. Der Nationalpark-Radweg sei weit mehr als touristische Infrastruktur, sondern ein wichtiger Impulsgeber für regionale Wertschöpfung und nachhaltige Entwicklung. Erlebnisregionsmanager Patrik Hierner sieht im NP1 ein neues touristisches Vorzeigeprojekt für das Burgenland.
Kostenlose Exkursionen
Anlässlich der Eröffnung werden zwischen 12. und 20. Mai vier kostenlose geführte Exkursionen entlang ausgewählter Teilabschnitte angeboten. Nationalpark-Ranger begleiten die Teilnehmer jeweils zwei Stunden lang und geben Einblicke in Flora, Fauna und Besonderheiten entlang der Route. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
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