Burgenland übernimmt Länder- und Bundesratsvorsitz

Wiens Bürgermeister Michael Ludwig überreicht Hans Niessl symbolisch den Dirigentenstab für den Ländervorsitz. Inge Posch-Gruska ist für ein halbes Jahr Präsidentin des Bundesrates.
  • Wiens Bürgermeister Michael Ludwig überreicht Hans Niessl symbolisch den Dirigentenstab für den Ländervorsitz. Inge Posch-Gruska ist für ein halbes Jahr Präsidentin des Bundesrates.
  • Foto: Landesmedienservice
  • hochgeladen von Christian Uchann

WIEN. Im Rahmen eines Festaktes im Wiener Rathaus erfolgte die offizielle Übergabe des Vorsitzes in der Landeshauptleutekonferenz von Wien an das Burgenland. Bürgermeister Michael Ludwig überreichte seinen Parteikollegen Hans Niessl symbolisch einen Dirigentenstab, der bereits durch die österreichischen Bundesländer gewandert ist.
Für Niessl ist es bereits der vierte Vorsitz, der alle sechs Monate wechselt.

„Ländliche Regionen fördern“

Der Landeshauptmann will vor allem in den Bereichen Soziales, Bildung und Europa Schwerpunkte setzen. „Wichtig wird es auch sein, dass wir den EU-Ratsvorsitz Österreichs nutzen. Bei der Festlegung des neuen Finanzrahmens für das EU-Budget und bei der Neuregelung der Strukturförderung geht es darum, ob auch künftig vor allem ländliche Regionen entsprechend gefördert werden“, so Niessl.

Bundesrat: Posch-Gruska neue Präsidentin

Mit 1. Juli hat das Burgenland auch den Vorsitz im Bundesrat übernommen. Bundesrätin Inge Posch-Gruska folgte auf Reinhardt Todt an der Spitze der Länderkammer des österreichischen Parlaments. Ihre Schwerpunkte für das kommende Halbjahr: Demokratie, Kinderrechte und Soziales.

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