Grüne Burgenland: 78.000 Euro für die Sanierung der Bundespartei

„Wir werden einsparen müssen, aber nicht weniger leidenschaftlich unsere Arbeit machen“, kündigt das Grüne Spitzen-Duo Regina Petrik und Wolfgang Spitzmüller an.
  • „Wir werden einsparen müssen, aber nicht weniger leidenschaftlich unsere Arbeit machen“, kündigt das Grüne Spitzen-Duo Regina Petrik und Wolfgang Spitzmüller an.
  • hochgeladen von Christian Uchann

EISENSTADT (uch). „Wir leisten – so wie auch die anderen Bundesländer – unseren solidarischen Beitrag“, teilte Grünen-Chefin Regina Petrik mit. 50.000 Euro wurden bereits für den Schuldenabbau der bei der Nationalratswahl gescheiterten Bundesgrünen überwiesen. Maximal 78.000 Euro werden es insgesamt werden – immerhin 40 Prozent des Jahresbudgets der Grünen Burgenland.

Petrik: „Wir werden sehr bescheiden sein“

„Ja, wir werden das spüren und einsparen müssen. Wir werden beim Wahlkampf für die Landtagswahl 2020 sehr bescheiden sein, was die finanziellen Mitteln betrifft“, muss Petrik bekennen.

Keine Einsparung beim Personal

Einsparungspotenzial gibt es beim Landesbüro. Ein Auszug aus der Eisenstädter Fußgängerzone wird überlegt. Beim Personal soll möglichst wenig eingespart werden, „weil da sind wir mit einer Landesgeschäftsführerin und zwei Halbtagskräften schon sehr knapp aufgestellt“, so Petrik, die sich für die Landtagswahl 2020 wieder als Spitzenkandidatin bewerben möchte. „Für mich ist auch völlig klar – wenn ich einen guten Wahlkampf machen möchte – dass ich auch etwas von meinem Privatvermögen einsetze.“

„Hemmungslose Bodenversiegelung“

Die Bilanz des abgelaufenen Jahres fällt aus grüner Sicht durchwachsen aus. Anträge der Grünen zu verschiedenen „Handlungsfeldern“ des Klimaschutzes wurden allesamt von SPÖ und FPÖ abgelehnt. „Der Individualverkehr wird nach wie vor vorrangig, der öffentliche Verkehr hingegen nachteilig behandelt“, so Landtagsabgeordneter Wolfgang Spitzmüller, der außerdem die „hemmungslose Bodenversiegelung“ durch den Bau von Einkaufszentren auf der grünen Wiese kritisiert.
Als Erfolge in der Landtagsarbeit verbuchen die Grünen unter anderem das Glyphosatverbot, das sie bereits im März 2016 gefordert hatten, die Schaffung eines Integrationspreises und die Umsetzung einer Fahrrad-Strategie.

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