WIGEV-Großprojekt
Baustart für den neuen Zentralbau der Klinik Favoriten

Der Wigev verzeichnet den Baustart für das neue Herzstück der Klinik Favoriten, den Zentralbau. | Foto: David Bohmann / Wiener Gesundheitsverbund
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Die Arbeiten für den neuen Zentralbau in der Klinik Favoriten haben begonnen. Der Großbau soll zum Herzstück für das Krankenhaus werden.

WIEN/FAVORITEN. Die Klinik Favoriten erfreut sich derzeit regelmäßig medialer Aufmerksamkeit. Der Standort des Wiener Gesundheitsverbundes (WIGEV) wird derzeit rundum erneuert und modernisiert.

MeinBezirk hat jüngst über die Inbetriebnahme des Zentrallabors und den Baustart der Psychiatrie berichtet. Nun wurde der symbolische Spatenstich für eines der größten Bauprojekte des WIGEV verzeichnet. Die Arbeiten für den Zentralbau haben begonnen.

Neun Fußballfelder, neun Stöcke

Der Neubau wird zum Herzstück der Klinik, künftig werden dort zentrale medizinische Leistungen gebündelt. Das Areal ist 65.000 Quadratmeter groß – das entspricht rund neun Fußballfeldern. 

"Mit diesem Großprojekt entwickeln wir den Standort gezielt weiter: Wir ermöglichen kürzere Wege, fördern eine enge Zusammenarbeit der Fachbereiche und stellen eine optimale Versorgung von Patientinnen und Patienten auch in Zukunft sicher", erklärt die Generaldirektorin des WIGEV, Evelyn Kölldorfer-Leitgeb.

Mit dem symbolischen Spatenstich wurden die Arbeiten für den Zentralbau der Klinik Favoriten initiiert. | Foto: Harald Schuster/BV 10
  • Mit dem symbolischen Spatenstich wurden die Arbeiten für den Zentralbau der Klinik Favoriten initiiert.
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Der Zentralbau wird neun Ebenen hoch und enthält ein Bauvolumen von 255.000 Kubikmeter. Ausgerüstet wird das Gebäude mit insgesamt 400 Betten – verteilt auf Ein- und Zweierzimmer. Die umliegenden Gebäude werden ober-oder unterirdisch mit dem Zentralbau verbinden.

Neue Notaufnahme

Im neuen Bau werden die acht derzeit bestehenden Pavillons der Klinik Favoriten integriert. In das Gebäude kommt mitunter die neu etablierte Zentrale Notaufnahme (ZNA). Dort finden Patientinnen und Patienten künftig schnellere Abläufe und kürzere Wege vor. Platz finden weiters Intensivmedizin, Nierenheilkunde, Psychosomatik und Diabetologie, Infektions- und Tropenmedizin, Kardiologie, Neurologie sowie die Lungenheilkunde.

Die nun gestarteten Arbeiten erfolgen in mehreren Etappen. So kann die medizinische Versorgung während der gesamten Bauzeit aufrechterhalten bleiben. Der erste Bauabschnitt soll 2030 in Betrieb gehen, die Gesamtfertigstellung ist bis 2035 geplant.

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