Besuch aus den Wolken

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Der kleine Piepvogel donnerte von außen gegen ein Fenster, dann taumelte er beim offenen Spalt herein und stürzte wie tot zu Boden. Ich war gelähmt vor Schreck. Mein Mann hob ihn vorsichtig auf und trug ihn aufs Fensterbrett, sodass er nicht abrutschen konnte. Er stellte ihm Wasser hin und streichelte seinen Schnabel, denn wir wussten nicht, ob wir mit Gefieder-Streicheln schaden oder nützen. Ein Beinchen war furchterregend verrenkt, und die Augen flatterten heftig. Er lebte wenigstens. Wir sprachen ihm gut zu. Irgendwann trank er ein bisschen, dann zog er das Beinchen zurecht. Dann griff ich zum Fotoapparat, denn er war so hübsch. Bald flatterte er auf dem Balkon weiter und erholte sich auf einer Pflanze - und irgendwann war er - husch - weg.

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