Polizei warnt
Wieder Böller-Unfall in Wien, Bub schwer verletzt
- Ein Bub wurde schwer verletzt, nachdem er einen gefundenen Böller gezündet hatte. (Archivfoto)
- Foto: Maximilian Spitzauer/MeinBezirk
- hochgeladen von Antonio Šećerović
Der nächste tragische Unfall mit illegaler Pyrotechnik: ein Bub wurde schwer verletzt, nachdem er einen Böller gefunden und diesen gezündet hatte.
WIEN/FAVORITEN. Am Samstagvormittag erlitt ein zehnjähriger Bub im 10. Bezirk schwere Verletzungen an der rechten Hand, nachdem er Pyrotechnik gezündet hatte. Der Vorfall ereignete sich vor einer Wohnhausanlage.
Ein Zeuge, der das Geschehen aus seinem Auto beobachtete, leistete umgehend Erste Hilfe und verständigte den Notruf. Nach der notfallmedizinischen Erstversorgung durch die Berufsrettung Wien wurde das Kind in ein Krankenhaus gebracht.
- Die Polizei warnt ausdrücklich vor illegaler Pyrotechnik.
- Foto: Bernhard Knaus
- hochgeladen von Lea Kainz
Am Unfallort stellten Einsatzkräfte Überreste eines explodierten Böllers sicher. Dabei dürfte es sich um Pyrotechnik mit einem vermutlich verbotenen Blitzknallsatz handeln. Der Zehnjährige gab an, den Böller auf der Straße gefunden zu haben. Die weiteren Ermittlungen übernimmt das Landeskriminalamt Wien, Ermittlungsbereich Brand. Erst zwei Tage zuvor hatte sich ein ähnlicher Unfall ereignet.
Illegale Pyrotechnik aus dem Ausland
Die Wiener Polizei warnt in diesem Zusammenhang eindringlich vor dem Gebrauch nicht zugelassener Böller sowie vor unsachgemäßem Umgang mit Pyrotechnik. Ein Großteil der Unfälle sei auf Unachtsamkeit, Sorglosigkeit oder missbräuchliche Verwendung zurückzuführen. Besonders gefährlich sei verbotene Pyrotechnik, die häufig aus dem Ausland stamme und nicht den erforderlichen Qualitäts- und Zulassungskriterien entspreche.
Bei Verstößen gegen das Pyrotechnikgesetz drohen neben möglichen strafrechtlichen Konsequenzen auch Verwaltungsstrafen von bis zu 3.600 Euro.
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