Brot und Marmelade im Feldkirchner Amthof

Rudi Spieß vom Kölblhof in Maltschach konnte für das Brot eine Silber- und eine Bronzemedaille mit nach Hause nehmen
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Kärntens beste Brote und Marmeladen wurden von der Landwirtschaftskammer Kärnten und dem Landesverband bäuerlicher Direktvermarkter Kärnten prämiert. Zwei Medaillen für Kölblhof.

FELDKIRCHEN. Bei der 9. Kärntner Brotprämierung hatten bäuerliche Direktvermarkter und bäuerliche Familienbetriebe die Möglichkeit sich am Produktwettbewerb zu beteiligen. Eingereicht wurden 93 Brote von 53 Betrieben in den Kategorien „Klassisches Bauernbrot“, „Vollkornbrot“, „Ölsaatenbrot“ und „Brotspezialitäten“. Die Vielfalt der eingereichten Produkte war diesmal besonders groß und reichte vom Klassischen Bauernbrot über Waldstaude- und Hadnbrot bis hin zum Apfelbrot.

Strenge Beurteilungskriterien

Insgesamt konnten 35 Gold-, 16 Silber- und 19 Bronze-Medaillen vergeben werden. Die Produktproben wurden von der unabhängigen Fachjury unter der Leitung von Ing. Eva Lipp, LK Steiermark, nach einem standardisierten, international anerkannten Prüfschema beurteilt. Die Kriterien der Bewertung waren Form und Herrichtung, Krume und Oberfläche, Kaubarkeit, Geruch und Geschmack.

Bauernbrot ist etwas Besonderes

Bauernbrot ist einzigartig und individuell. Nur natürliche Zutaten wie Roggenmehl, teilweise Weizenmehl oder andere Getreidesorten sowie Wasser, Natursauerteig, Salz, Gewürze und eventuell Hefe werden zum Backen verwendet. Aufgrund der natürlichen Zutaten ist Bauernbrot beim Konsumenten besonders beliebt und begehrt. Die Kunst des Brotbackens weist eine sehr lange Tradition auf und wird seit Generationen auf den Höfen weitergegeben. Viele Betriebe haben sich heute schon auf eigenen Getreideanbau und aufs Brotbacken spezialisiert und bestreiten damit einen wesentlichen Teil ihres Betriebseinkommens. Um die Vielfalt der traditionellen Brotbackrezepturen zu erhalten, gibt es bei der Brotprämierung die Kategorie „Bäuerlicher Familienbetrieb“. Diese Kategorie ist jenen Betrieben gewidmet, die für den Eigenbedarf Brot backen und sich weiterqualifizieren möchten.

Raritäten aus Obst auf der Spur

Bei der 4. Kärntner Marmeladenprämierung wurden 76 Proben von 21 bäuerlichen Betrieben in den Kategorien „Reinsortige Marmeladen“, „Mischmarmeladen“, „Gelee“ und „Spezialitäten-Raritäten“ eingereicht. Bewertet wurden die Produkte von einer Fachjury unter dem Vorsitz des Leiters des Obst- und Weinbauzentrums der Landwirtschaftskammer Kärnten, Siegfried Quendler. Von den geschulten Sensorikern wurde besonderer Wert auf Textur, Fruchtcharakter, Geruch und Geschmack, sowie die Harmonie der Marmelade und Fruchtaufstriche gelegt. Insgesamt wurde 27 mal Gold, 19 mal Silber und 25 mal Bronze vergeben.

Marmeladekochen ist eine Kunst

Die Kunst im Marmeladekochen liegt darin, den heimischen Rohstoff Obst so einzusetzen, dass der Geschmack der Frucht im Vordergrund steht. Zucker und andere Zutaten dienen nur der Abrundung der Produkte. Die Vielfalt der Rezepturen und die Liebe zum Produkt spiegelten sich in der Produktpalette wider. Diese reichte von der klassischen Erdbeermarmelade über diverse Gelees bis hinzu exquisiten Chutneys für den besonderen Feinschmecker.

Zwei Medaillen für Brot vom Kölblhof

Bei der Brotprämierung war mit Familie Spieß vom Kölblhof in Maltschach auch ein Feldkirchner Betrieb unter den Preisträgern. Für das Körndlbrot gab es in der Kategorie Sonderbrot eine Bronzemedaille. Das Roggenbrot von Familie Spieß wurde in der Kategorie Bauernbrot mit Silber ausgezeichnet.

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