"Politik hat es mir besonders angetan!"

Der argentinische Austauschschüler Stefano Pisani Badano (l.) mit seinem Ansprechpartner Heinz Breschan
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FELDKIRCHEN (fri). Seit Mitte August des Vorjahres atmet der 18-jährige Argentinier Stefano Pisani Badano nun schon Kärntner Luft. Gemeinsam mit rund 50 anderen Austauschschülern ist er nach Österreich gekommen, um hier bei Gastfamilien, allesamt Rotary-Club-Mitglieder, ein Jahr zu verbringen und in der jeweiligen Region dann die Schule zu besuchen. Stefano Pisani Badano tut das in Feldkirchen, wo er gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern der 7a des BRG Feldkirchen die Schulbank drückt.


"Schwere Sprache"

Noch vor wenigen Monaten beherrschte der Schüler kein Deutsch. Heute folgt er dem Unterricht, unterhält sich mit seinen Mitschülern und freut sich, wenn seine Gastfamilien ihn in das Alltagsgeschehen einbeziehen. "Deutsch ist sehr schwer zu lernen", verrät Stefano, der neben Spanisch auch Englisch und Italienisch spricht, "aber ich verstehe von Tag zu Tag besser und ich kann mich auch schon sehr gut verständlich machen." Das Interessen an Europa und europäischer Kultur bewog den politikinteressierten Argentinier sich für das Austauschprogramm zu bewerben.


Politikinteressiert

"Ich möchte später einmal Politikwissenschaften studieren und Politiker werden", schildert er Zukunftspläne. "Schon jetzt bin ich in meiner Heimatstadt Mercedes – das liegt in der argentinischen Provinz Buenos Aires rund 100 Kilometer von Buenos Aires entfernt – politisch aktiv. Es macht mir sehr viel Spaß." Umso mehr freute es den angehenden Politiker, dass sein Ansprechpartner vom Rotary Club Feldkirchen, Heinz Breschan, ihn zu einer Gemeinderatssitzung in der Tiebelstadt mitgenommen hat. "Es war sehr interessant und ich konnte auch mit dem Bürgermeister sprechen", erzählt Stefano Pisani Badano mit leuchtenden Augen. "Später möchte ich einmal wiederkommen. Wer weiß in welcher Funktion?"


Venedig gesehen

Neben Heinz Breschan kümmern sich auch die anderen Rotarier um den jungen Argentinier. "Ich habe schon Eislaufen gelernt, spiele einmal die Woche Fußball, bin in Venedig gewesen und habe sehr gutes Essen bekommen", erzählt er. "Besonders gut schmecken Kasnudel und Schnitzel."

Zur Sache

Was ist der Rotary Youth Exchange?
Der Rotary Jugendaustausch ist ein Austauschprogramm für junge Leute, die ein paar Wochen oder ein ganzes Jahr als Gast eines lokalen Rotary Clubs im Ausland verbringen.
Das Austauschprogramm richtet sich an junge Leute zwischen 15–19 Jahren, die:
- sich an ihrer Schule und in ihrem Gemeinwesen durch besonderes Engagement hervor getan haben
- flexible und offen für Neues sind
- gerne eine neue Kultur erleben würden
- bereit sind, als Botschafter für ihres eigenen Landes aufzutreten
Die Kosten variieren von Land zu Land. Austauschteilnehmer werden von einem lokalen Rotary Club betreut, der die Unterkunft in einer Gastfamilie organisiert und ein kleines Stipendium zur Verfügung stellt. Die Teilnehmer sind in der Regel für Folgendes selbst verantwortlich: Hin- und Rückreise, Versicherung, Reiseunterlagen (z.B. Reisepass und Visa), Taschengeld, zusätzliche Reisekosten
Wer Interesse hat am Rotary Jugendaustausch, der kann sich an einen lokalen Rotary Club wenden, um zu erfahren, ob dieser beim Austauschprogramm mitmacht und um genauere Informationen zu den verschiedenen Programmen und zur Anmeldung zu erhalten.

Autor:

Isabella Frießnegg aus Feldkirchen

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