Skifahrerin von Liftbügel getroffen

Die Verletzte wurde mit dem „Alpin 1“ in das LKH Villach geflogen
  • Die Verletzte wurde mit dem „Alpin 1“ in das LKH Villach geflogen
  • Foto: KK
  • hochgeladen von Isabella Frießnegg

GERLITZEN. Am 28. Jänner 2018 gegen 11.30 Uhr fuhr eine 39-jährige Skifahrerin aus dem Bezirk Villach-Land im Skigebiet Gerlitzen mit ihren beiden Kleinkindern im Gipfelbereich von der Neugarten-Bergstation kommend in Richtung Gipfelhaus.
Als sie den Durchlass der Holzrampe passierte, über welcher sich der Auslauf eines Schleppliftes befindet, wurde sie von einem noch ausgezogenen Bügel des Schleppliftes unterhalb des Helmes auf der Stirn getroffen, kam zu Sturz und war kurzfristig bewusstlos.

Erstversorgung durch Pistenrettung

Nach Erstversorgung durch die verständigte Pistenrettung wurde die unbestimmten Grades verletzte Frau vom Rettungshubschrauber „Alpin 1“ in das LKH Villach geflogen. Bei den Erhebungen wurde von einem Liftwart angegeben, dass er auf dem Überwachungsmonitor gesehen habe, dass sich ein noch nicht eingezogener Bügel in Fahrtrichtung rechts neben der Rampe befand und er aus diesem Grunde sofort den Not-Stopp betätigt habe. Draufhin sei der Bügel eingezogen worden.
Der Schlepplift sei zu diesem Zeitpunkt mit einer Geschwindigkeit von drei Meter pro Sekunde gefahren. Laut der Aussage des Liftwartes besteht der Verdacht, dass ein Schifahrer seinen Bügel nicht bestimmungsgemäß vor der ersten Sicherungsstange beim Ausstieg losgelassen hat, woraufhin sich der betreffende Bügel außerhalb der Holzrampe befand und die Frau am Kopf traf.

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