Weltcup-Bewerbe als Abschiedsgeschenk

Willibald Liberda: Er wird sich nicht mehr der Wahl zum LSVK-Präsidenten stellen
  • Willibald Liberda: Er wird sich nicht mehr der Wahl zum LSVK-Präsidenten stellen
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  • hochgeladen von Erich Hober

2008 wurde Willibald Liberda zum Präsidenten des Landesskiverbandes Kärnten gewählt. „Als Quereinsteiger habe ich die Funktionäre gefragt, ob sie nicht lieber jemanden hätten, der vom Fach ist“, erinnert sich Liberda. Man hat trotzdem auf ihn gesetzt und er hat die Erwartungen auch als Quereinsteiger mehr als erfüllt. Bei der Jahreshauptversammlung am 29. Juni in Gmünd wird er sich trotzdem nicht mehr der Wahl stellen. „Ich habe aus beruflichen Gründen nicht viel Zeit. Das habe ich von Anfang an gesagt, trotzdem wollten sie mich. Die Vereine und Funktionäre verdienen aber ein volleres Engagement“, erklärt der 54-Jährige.

Man könnte sich fragen, warum er den Hut nimmt, wenn der Verband sportlich auf der Überholspur ist. „Das hat mit dem nichts zu tun, es ist umso schöner, wenn man in sportlicher als auch finanzieller Hinsicht ein wohlbestelltes Haus hinterlassen kann“, so Liberda. Raimund Berger soll ihm in dieser ehrenamtlichen Funktion nachfolgen. Als Geschäftsführer des alpinen Leistungszentrums Innerkrems und ehemaliger ÖSV-Damencheftrainer ist er vom Fach. „Er kennt sich aus und sollte Beruf und neue Berufung besser verbinden können“, so der Noch-Präsident.

Einiges erreicht
Zum Ende seiner Periode konnte Liberda noch einen Erfolg verbuchen, indem er den Weltcup der Nordischen Kombination nach Kärnten holte. „In der Villacher Alpenarena wird es künftig abwechselnd mit der Ramsau und Seefeld einen Weltcup-Bewerb geben“, ist der Seebodner stolz. Außerdem stolz ist er auf die zwei Damen-Weltcuprennen, die er nach Bad Kleinkirchheim gebracht hat und auf die Länderkonferenz des ÖSV in Velden, wo Peter Schröcksnadel als ÖSV-Präsident bestätigt wurde.

In seine Zeit fällt auch die Anstellung von Heinz Kuttin, dessen Leistungen aber nicht so angenommen wurden, wie man sich das vorgestellt hatte. „Man versucht ein Angebot an Trainerkapazitäten bereitzustellen, aber man kann niemanden zwingen, das auch anzunehmen“, so der Präsident. Mit dem international erfahrenen Kurt Messner wurde zudem ein Cheftrainer bei den Alpinen engagiert. „Für die Zukunft wünsche ich mir, dass es noch besser weitergeht und dass man ehrenamtlich engagierte Leute findet, die sich für die Jugend einsetzen“, so Liberda.

Autor: Christian Egger

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