20.01.2012, 12:37 Uhr

SPÖ Prettner fordert neuen Weg, um „Stromarmut“ wirksam entgegen zu treten!

„Die Politik hat die Möglichkeit, die Stromerzeuger mit gesetzlichen Bestimmungen im Rahmen des Elektrizitätswirtschaftsorganisationsgesetzes dazu zu verpflichten, Menschen die an der Armutsgrenze leben, mit einem Mindestmaß an Strom zu versorgen“, fordert Beate Prettner Wirtschaftsminister Mitterlehner zum Handeln auf.
Forderung: Stromerzeuger gesetzlich dazu verpflichten, Mindestmenge an Strom für Menschen an der Armutsgrenze zur Verfügung stellen. Raggers Appell ist pure Scheinheiligkeit.

„Es kann und darf nicht sein, dass in Österreich, einem der reichsten Länder Europas, Menschen so weit in die Armutsfalle abrutschen, dass sie in Skianzügen schlafen gehen müssen, weil sie sich den Strom nicht leisten können“, macht Kärntens SPÖ-LRin Energiereferentin Beate Prettner auf die dramatischen Folgen, die ihr erst kürzlich bei einem Besuch des Österreichischen Zivilinvalidenverbandes geschildert wurden, aufmerksam.

Um dieser neuen Form der „Stromarmut“ nachhaltig und wirksam entgegen zu treten, lässt Prettner mit einer neuen Forderung aufhorchen: „Die Politik hat die Möglichkeit, die Stromerzeuger mit gesetzlichen Bestimmungen im Rahmen des Elektrizitätswirtschaftsorganisationsgesetzes dazu zu verpflichten, Menschen die an der Armutsgrenze leben, mit einem Mindestmaß an Strom zu versorgen“, so Prettner, für die das Recht auf Strom heute schon ein Grundrecht der Menschen ist. Sie fordert den dafür zuständigen Bundes-Wirtschaftsminister Mitterlehner auf, diesbezüglich schnellstens aktiv zu werden.

Als scheinheiligen Versuch, mediale Aufmerksamkeit zu erregen, entlarvt Prettner in diesem Zusammenhang die heutige Wortspende von LR Ragger. „Er hat in Wahrheit unter anderem durch die Reduzierung des Heizkostenzuschusses wesentlich für zusätzliche Dramatik gesorgt. Dass er jetzt „große Sorge“ bekundet ist schlicht erbärmlich und eine Verhöhnung aller betroffenen Kärntnerinnen und Kärntner“, so Prettner abschließend.
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Ha MO aus Klagenfurt | 24.01.2012 | 21:52   Melden
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