"Ich bleibe die Mutter"

Elisabeth Lotz mit Kinderdorf-Leiter Wolfgang Arming
  • Elisabeth Lotz mit Kinderdorf-Leiter Wolfgang Arming
  • Foto: Gertraud Kleemayr
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SEEKIRCHEN (kle). Elisabeth Lotz ist seit zwölf Jahren Kinderdorfmutter. Sie kam als Quereinsteigerin: "Eigentlich wollte ich eine Patenschaft für ein Kind übernehmen", so die frühere Unternehmerin. Dabei kam ihr die Idee, selbst als Mutter einzusteigen. Nach ihrer Ausbildung kam sie 2007 ganz ins Kinderdorf und übernahm eine Familie mit drei Kindern. Nach zwei Jahren kam noch ein Geschwisterpaar dazu. Eines davon lebt seit einigen Jahren in einer Behinderteneinrichtung. Nun geht sie in Pension. "Ich war für eine Kindergeneration da", so Lotz, die sich den baldigen Ruhestand noch gar nicht vorstellen kann. Kein Wunder, im Kinderdorfhaus geht es rund: Vier Kinder und ein Hund, da bleibt keine Zeit zum Grübeln. 


Selbstwert stärken

Neben der Versorgung der Kinder sieht sie es als eine ihrer wichtigsten Aufgaben an, den Selbstwert dieser zu stärken. "Wir fördern ihre Stärken und greifen unterstützend bei ihren Schwächen ein", so Lotz. Sie wird mit Wehmut gehen, aber ihre Kinder bleiben immer ihre Kinder. "Wir sind zusammen gewachsen, wir werden im Sommer noch einmal gemeinsam auf Urlaub fahren", damit tröstet sie nicht nur die Kinder, sondern auch sich selbst. Die zwei Geschwisterpaare möchten zusammen bleiben und werden im Sommer in das neue Haus einziehen.

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