RH-Kritik prallt an Politik und Festspielen großteils ab

Das 60 Jahre alte Festspielfondsgesetz (das die Deckung der Verluste durch Steuergelder garantiert) wird nicht geändert – so reagierten Salzburgs Politiker, LH-Stv. Wilfried Haslauer und Bgm. Heinz Schaden sowie Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler, auf die Kritik des Rechnungshofes. Dieser hatte dem Kulturbetrieb ein schlechtes Zeugnis ausgestellt und kritisiert, dass im Festspielfondsgesetz Regelungen zu Sorgfaltspflichten und Haftungen der Organe fehlen würden. Bei einem Gebarungsumfang von 50 Millionen Euro gebe es kein Rechnungswesen, das dieser finanziellen Größenordnung gerecht werde, die Konstruktion des Festspielfonds widerspreche den Regeln des Corporate Governance-Kodex und es fehle eine mittelfristige Absicherung.

„Nachdenken“ über weitere Kritikpunkte
Über die Einführung eines „Public Governance Kodex“ sowie eine Reihe der insgesamt 99 Empfehlungen werde man nachdenken, hieß es von Seiten der Festspiele weiter.

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