31.10.2017, 09:56 Uhr

Wo die Zeitumstellung noch Geduld erfordert

Michael Neureiter hat das Turmuhrwerk aus dem Jahre 1732 in Kleßheim auf die Winterzeit umgestellt. (Foto: horologium/Michael Neureiter)
WALS-SIEZENHEIM (buk). Während die Zeitumstellung in Privathaushalten – je nach Anzahl der verfügbaren Uhren – meist recht rasch von der Hand geht, müssen historische Turmuhren aufwendig umgestellt werden. "Da braucht es einen Besuch beim Werk und ein Zurückstellen von Hand – oder eine Stunde Zuwarten", erzählt Michael Neureiter vom horologium. Er zeichnet für das Umstellen der Zeitmesser in der großen Aula der Universität, in Zellhof bei Mattsee, im Borromäum und im Turmhaus Kleßheim verantwortlich. Während der Wartezeit bietet sich für Neureiter dabei meist auch eine Gelegenheit, die historischen Werke zu schmieren und den Allgemeinzustand der antiken Uhrwerke zu überprüfen.
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