Freistadt
Arbeiten für das Hotel Freigold biegen auf die Zielgerade ein
- Ein Blick in die Zukunft: Am 15. September wird das Hotel Freigold eröffnet.
- Foto: Hotel Freigold
- hochgeladen von Roland Wolf
Das Vier-Sterne-Superior-Haus wird am 15. September offiziell eröffnet. Im ersten Jahr sind 30.000 Nächtigungen geplant.
FREISTADT. Dietmar Hehenberger in diesen Tagen telefonisch zu erwischen, ist gar nicht so leicht. Der Mann steht ständig unter Strom. Kein Wunder, die Arbeiten für das Hotel Freigold, in das er gemeinsam mit seinem Kompagnon Wolfgang Hochreiter viel Geld investiert hat, gehen ins Finale. Offiziell eröffnet wird der Vier-Sterne-Superior-Betrieb mit seinen 111 Zimmern und 222 Betten am 15. September. Ursprünglich sollte der Start mit dem 60sten Geburtstag von Hehenberger am 29. Mai zusammenfallen. "Das geht sich leider nicht ganz aus", sagt der Guglwald-Gründer. Aber ihm sind momentan ohnehin andere Dinge wichtiger. Unter eine der vielen Agenden kann er einen Haken machen: Die Suche nach Mitarbeitern ist erfolgreich abgeschlossen. Das Hotel Freigold wird ab Herbst 80 Menschen einen Job bieten.
Eldorado für Aktivurlauber
Hehenberger rechnet mit etwa 40.000 Nächtigungen pro Jahr. Aber nicht gleich zu Beginn, sondern erst, wenn das ganze Werkl so richtig läuft. Der Plan: 30.000 Nächtigungen 2024, 35.000 Nächtigungen 2025 und ab dann 40.000. "Das ist durchaus realistisch", sagt Hehenberger. Im Hotel Guglwald, das mittlerweile seine Tochter Astrid und sein Schwiegersohn Alexander führen, werden aktuell 45.000 Nächtigungen verzeichnet – und das bei weniger Zimmern. Das Freigold wird sich allerdings wesentlich vom bekannten Hotel direkt an der tschechischen Grenze unterscheiden. Es sollen Aktivurlauber angesprochen werden: Mit dem Trend "Selfness" wollen Hehenberger und Hochreiter in ihrem Haus den Begriff "Wellness" weiterentwickeln. Das bedeutet, dass zusätzlich zu den bisher schon bekannten Wellnessangeboten zur Verbesserung der Balance zwischen Körper, Geist und Seele ein Drei-Säulen-Modell erstellt wird, bei dem die Bereiche Ernährung, Bewegung und Mentales eine zentrale Rolle spielen. Auf dem Programm stehen unter anderem Tai Chi, Qi Gong, Yoga und Pilates. Dinge, die dem Körper und dem Geist die richtigen Impulse geben, wie es auf der Website des Hotels heißt. Der Wellnessbereich mit Kosmetik, Massage, Fitnessstudio und Ruheräumen wird im achten Stock untergebracht sein. Im neunten Stock befinden sich verschiedene Saunen und ein Infinity-Pool mit Glasboden in schwindelerregenden 32 Metern Höhe. Ganz oben thront das Sky-Restaurant.
Nur marginal Business-Gäste
Auf der Suche nach Gästen beackert das Freigold, dessen erster Direktor mit Leopold Tröls ein Freistädter sein wird, nicht nur den österreichischen Markt. Die Werbeaktivitäten laufen vor allem im süddeutschen Raum bis Stuttgart und hinunter bis zur Schweiz. "Der Anteil an Business-Gästen wird lediglich zwei bis drei Prozent ausmachen", schätzt der nimmermüde Investor.
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