Green Belt Camp
Ehrenamtliche für Pflege des Grünen Bandes gesucht
- Um den einzigartigen Charakter des Grünen Bands in Österreich zu erhalten, müssen manche Flächen regelmäßig gepflegt werden.
- Foto: Josef Limberger
- hochgeladen von Roland Wolf
LEOPOLDSCHLAG. Das Grüne Band gilt mit seinen fast 13.000 Kilometern als längster Biotopverbund der Welt und bietet einer Vielzahl an Pflanzen und Tieren ungestörten Lebensraum. Tatkräftige Unterstützung durch Freiwillige bei den International Green Belt Camps hilft dabei, diese bemerkenswerte Fülle an Naturreichtum nachhaltig zu sichern.
Besondere Naturrefugien
Als das Grüne Band Europas wird der Grenzstreifen des ehemaligen Eisernen Vorhanges quer durch Europa bezeichnet. In dieser vom Menschen unberührten Sperrzone konnten sich Naturrefugien mit vielen besonderen Tieren und Pflanzen entwickeln. Der Naturschutzbund ist in Österreich Ansprechpartner und Anwalt für das Grüne Band Europas. Damit das „Band des Lebens“ erhalten bleibt, lädt man im Sommer zu International Green Belt Camps.
Entbuschen und mähen
Um den einzigartigen Charakter des Grünen Bands in Österreich zu erhalten, müssen manche Flächen regelmäßig gepflegt werden. Dabei setzt man auf die tatkräftige Unterstützung durch Naturinteressierte ab 18 Jahren, die im Sommer für seltene Arten Hand anlegen wollen. Neben gemeinschaftlichem Arbeiten wie Entbuschen von Moorflächen und Mähen von Magerrasen wird auch die nähere Umgebung samt regionaler Artenvielfalt erkundet. Beim umfangreichen Begleitprogramm kommen auch Diskussionen und fachlicher Austausch nicht zu kurz. So leisten die Teilnehmer einen wichtigen Beitrag für den Schutz und Erhalt vielfältiger Biotope am Grünen Band Europas.
Maltsch-Camp: 5. bis 8. August
In Oberösterreich werden helfende Hände für den Lebensraum von Wachtelkönig, Neuntöter und Braunkehlchen gesucht. An vier Tagen (5. bis 8. August) werden wertvolle Flächen im Europaschutzgebiet an der Maltsch gepflegt. Ausklingen lässt man die arbeitsreichen Tage bei einem gemütlichen Lagerfeuer am Zeltplatz Leopoldschlag.
Nähere Informationen:
Naturschutzbund
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