54 Jahre nach Heinz Conrads
Familienmusik Walchshofer aus Hirschbach feiert Comeback
- Die „Musizierenden Mühlviertler Familie Walchshofer“ war von 1964 bis 1971 aktiv.
- Foto: Manfred Walchshofer
- hochgeladen von Roland Wolf
„Liabs Hirschbach, mei Hoamat – Alois Walchshofer“ – so betitelt sich eine Ausstellung, die bis 10. August im Bauernmöbelmuseum Hirschbach zu sehen ist. Die Vernissage findet am Sonntag, 18. Mai, 15 Uhr, statt. Besonderes Highlight ist der Auftritt der „Musizierenden Mühlviertler Familie Walchshofer“.
HIRSCHBACH. Alois Walchshofer (1925 bis 1996) war ein Multitalent. Der Vater von sieben Kindern ging neben seinem Hauptberuf als Schmied auch der Landwirtschaft und der Kunst nach – als Maler, Schnitzer, Fotograf und vor allem als Musiker. Seine Liebe zur Musik gab er auch an seinen Nachwuchs weiter. Gemeinsam mit seiner Gattin Hildegard, die als Sängerin und Kontragitarristin glänzte, und den Kindern gründete er die „Musizierende Mühlviertler Familie Walchshofer“.
800 Auftritte in sieben Jahren
„Zwischen den Jahren 1964 und 1971 absolvierten wir 800 Auftritte“, erinnert sich Manfred Walchshofer, ein Sohn von Alois, zurück. Zwei große Höhepunkte prägten die siebenjährige Musikantenzeit der Familie aus der Ortschaft Auerbach. 1968 erreichte sie den ersten Platz beim österreichischen Alpenpokal für Musikkapellen, und im letzten Jahr ihres Bestehens trat sie in der Fernsehsendung „Guten Abend am Samstag“, moderiert vom legendären Heinz Conrads, auf. „Dieses Fernsehgastspiel war zugleich das Ende der Musik-Familie“, sagt Manfred Walchshofer.
Einblick in Alois Walchshofers Leben
Gut 50 Jahre später gibt es ein unerwartetes Comeback. Bei der Eröffnung der Ausstellung über Alois Walchshofer werden sich Teile der Familie Walchshofer, von denen einige sogar eine Profikarriere in der Musik einschlugen, zusammenfinden. Ab 15 Uhr gestalten sie einen besonderen Nachmittag mit Musik, Gedichten und Geschichten, die Einblicke in das bewegte Leben und Wirken von Alois Walchshofer gewähren.
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